iMovie 7 hat ein Werkzeug, um Filme zu beschneiden und zu drehen. Damit lassen sich teilweise ein schiefes Stativ ausgleichen oder Personen oder störende Details am Rande einer Aufnahme herausschneiden. Ist das Endformat aber größer als die derart reduzierte Filmfläche, wird der Film automatisch vergrößert, was auch auf dem schlechtesten Fernseher auffällt. Diese Möglichkeiten sollte man deshalb mit Vorsicht nutzen.
Zieht man ein Bild aus dem Bereich "Fotos" (Befehlstaste-2) auf einen Videoclip im Projektinhalt, färbt sich der gesamte Clip blau, wenn man das Bild in der Mitte des Clips loslässt. Alternativ kann man das Bild am Anfang oder Ende des Clips einfügen. Es überlagert das Videobild. Doch wer ein Bildformat wählt, das Transparenz unterstützt (zum Beispiel PNG), kann mit dieser Methode beispielsweise Sprechblasen einfügen.
Die Zusammenarbeit mit iDVD funktioniert über die Funktion "Bereitstellen > Medienübersicht...". Was uns dabei fehlt, ist aber die Möglichkeit, im Film einzelne Kapitel zu markieren. Dazu braucht man ein anderes Programm - entweder Garageband oder iMovie 6.
In beiden Fällen empfehlen wir den fertigen Film mit der Funktion "Bereitstellen > Medienübersicht..." in höchster Auflösung zu exportieren ("Größe: Groß"). Anschließend startet man zum Beispiel Garageband und dort ein neues Musikprojekt. Über den Knopf "Medienübersicht" rechts unten zieht man den zuvor erstellten Film in den Arbeitsbereich von Garageband. Sobald die Vorschaubilder, Film- und Tonspur erzeugt sind, bewegt man sich in der Zeitleiste an die gewünschte Stelle und drückt die Taste "P", um eine Kapitelmarkierung zu erstellen. Garageband blendet einen orangenen Punkt in der Zeitleiste ein, und zeigt automatisch unter den Spuren das Fenster mit den Kapitelmarkierungen an. In diesem Fenster kann man den Titel des Kapitel nach einem Doppelklick auf den Namen "Kapitel 1", "Kapitel 2" und so weiter ändern. Um einen Marker zu löschen, wählt man ihn in diesem Fenster aus und drückt die Rückschritttaste.
Weshalb man Kapitelmarkierungen nur in Garageband machen darf, aber nicht in iMovie wird uns ein Rätsel bleiben. Dafür geht einem der Rest flott von der Hand und der Film sieht am Ende auch nicht schlechter aus. Wenn Apple jetzt noch eine Möglichkeit spendiert, die Zahl der Blenden und Effekte auszubauen, dann sind wir gar nicht mehr so unglücklich über iMovie 7.
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