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Winziger Chip arbeitet als Radarkamera

06.02.2008 | 13:03 Uhr |

Zwei Forscher der University of Southern California (USC) haben einen Chip entwickelt, der als Radar-Kamera eingesetzt werden kann.

Die Forscher Hashemi und Shu, University of Southern California.
Vergrößern Die Forscher Hashemi und Shu, University of Southern California.
© University of Southern California

Der gerade einmal 4,1 Quadratmillimeter große CMOS-Chip soll Radiowellen im niedrigfrequenten Bereich aus 49 verschiedenen Winkeln erfassen können. Damit sollen sich Radarbilder erstellen lassen, wenn herkömmliche Kameras bei Dunkelheit oder schlechten Witterungsbedingungen nicht eingesetzt werden können.

Mögliche Einsatzgebiete sind die Überwachung von Gebäuden oder das Aufspüren von verschütteten Unglücksopfern. Auch bei bildgebenden Verfahren in der Medizin könnte der Chip zum Einsatz kommen.

Entwickelt haben den Chip Professor Hossein Hashemi sowie sein Student Ta-Shun Chu. Die beiden Forscher der USC stellten ihre Arbeit auf dem International Solid State Circuits Symposium (IEEE) am 4. Februar in San Francisco vor.

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