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Wird SCOs Linux-Argumentation löchrig?

31.07.2003 | 10:30 Uhr |

Es hat den Anschein, als habe mindestens ein früherer Mitarbeiter der SCO Group - vormals Caldera - maßgeblich und sehr aktiv an der Weiterentwicklung von Linux mitgearbeitet.

Es hat den Anschein, als habe mindestens ein früherer Mitarbeiter der SCO Group - vormals Caldera - ma¤geblich und sehr aktiv an der Weiterentwicklung von Linux mitgearbeitet. Dies könnte dem Unternehmen bei seiner Drei-Milliarden-Dollar-Klage gegen IBM Probleme bereiten. Darin wirft SCO den Armonkern vor, sie hätten urheberrechtlich geschützten Unix-Code mutwillig der Open-Source-Gemeinde überlassen.

Konkret geht es einem Bericht von " Computerwire " zufolge um den Deutschen Joachim Hellwig, der zwischen September 2000 und April 2002 als "Kernel Engineer Unix/Linux Integration" für Caldera International oder genauer die Caldera Deutschland GmbH arbeitete. Hellwig taucht unter anderem auch bis Oktober 2001 in Mailing-Listen zum Journal File System (JFS) auf - einer der Linux-Komponenten ab Kernel 2.4, an denen SCO dem Vernehmen nach Rechte geltend macht.

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