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Thai-Fluten nagen auch an Monitorverkäufen

30.11.2011 | 06:28 Uhr |

Die Festplattenknappheit aufgrund der Flutkatastrophe in Thailand sorgt auch bei Monitoren für Absatzeinbußen, sagen die Analysten von Industriebeobachter WitsView

Auch die Monitor-Markenanbieter leiden unter der HDD-Krise.
Vergrößern Auch die Monitor-Markenanbieter leiden unter der HDD-Krise.

Die Monitorverkäufe der Top 10 sind im Oktober 2011 um 5,2 Prozent zurückgegangen, die der OEM-Hersteller sogar um 8,8 Prozent, sagt WitsView und macht dafür auch die HDD-Knappheit in Folge der Flutkatastrophe in Thailand verantwortlich.

Im ganzen vierten Quartal sollen die Markenanbieter und OEM-Hersteller von Arbeitsplatzbildschirmen sequenzielle Absatzeinbußen von 1 bis 5 Prozent erleiden, schätzt das Industrieforschungsinstitut.

Gegen den Strom schwimmen soll Suzhou Raken Technology, ein Joint Venture zwischen LG Display aus Südkorea und Amtran aus Taiwan, Produzent und Großinvestor bei amerikanischen TV-Riesen Vizio, in Suzhou, nicht weit von Shanghai. Nach 300.000 Stück im Vorjahr soll das Unternehmen 2011 auf über eine Million Monitorlieferungen kommen und diese 2012 noch einmal verdoppeln können, meint WitsView.

Stark wachsend ist den Industriebeobachtern zufolge auch der chinesische OEM-Hersteller HKC, der 2011 zwischen 5,5 und 6 Millionen Monitore und 1,5 bis 2 Millionen LCD-TVs losschlagen soll. (kh)

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