931470

Wochenendmagazin 4/05

30.01.2005 | 16:05 Uhr |

DropDMG 2.5.2: Tool für Diskimages +++ Auf der andere Seite +++ Macwelt Replay 4/05 +++ Meiners vs. Müller

DropDMG 2.5.2: Praktisches Tool für den Umgang mit Diskimages

Von Stephan Wiesend

Disk Images sind unter Mac-OS X eine sehr mächtige, aber vom Durchschnittsanwender eher wenig beachtete Technologie. Als Archivformat für Programmupdates oder Shareware sind sie vertraut, geeignet sind Images aber auch für den Datenaustausch und Archivierung von Daten. Ursprünglich dienten Image-Dateien als elektronischer Ersatz für Installations-Disketten, heute sind sie ein praktisches Allzweckmedium. Man kann sie zum problemlosen Datenaustausch über das Internet verwenden, aber auch für das verschlüsselte Aufbewahren sensibler Daten auf einem USB-Stick. Sogar bootfähige Kopien einer Festplatte kann man damit anlegen und CDs exakt kopieren.

Bordmittel von Mac-OS X

Für die Erstellung von Diskimages ist unter Mac-OS X 10.3 das Festplattendienstprogramm zuständig. Zusätzliche Optionen stellt die Shareware DropDMG bereit. Die Software von Michael Tsai, von dem auch der Spam-Filter Spamsieve stammt, nutzt viele verborgene Funktionen des Kommandozeilenprogramms hdiutil. Unter Mac-OS X ist hdiutil für die Bearbeitung von Diskimages zuständig. Brennt man etwa mit dem Festplattendienstprogramm eine Image-Datei auf einen CD-Rohling, arbeitet im Hintergrund der Aqua-Oberfläche dieses Tool. Alle Funktionen des Festplatten-Dienstprogramms sind prinzipiell auch per Terminalbefehl ausführbar: Der Befehl "hdiutil burn test.dmg" etwa brennt das Image test.dmg auf einen CD-Rohling. Hdiutil ist ein sehr mächtiges Tool, die Bedienung per Terminal ist aber recht kompliziert und für den Alltagsgebrauch wenig empfehlenswert. Mittels des 15-US-Dollar teuren DropDMG kann man zwar nicht auf alle hdiutil-Funktionen zugreifen, der Normalanwender erhält aber damit zusätzliche mehr Funktionen die das Festplattendienstprogramm nicht bereitstellt.

0 Kommentare zu diesem Artikel
931470