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Wochenendmagazin 49

05.12.2004 | 16:00 Uhr |

Analyse: Apple und seine TFT-Preise +++ Das Spiel zum neuen Pixar-Film +++ Auf der anderen Seite +++ Macwelt Replay +++ Müller vs. Meiners

Preisverfall bei Monitoren

TFT-Monitore werden immer billiger - nur eine Firma hält tapfer dem Preisverfall stand...

von Stephan Wiesend

TFTs werden immer billiger. Gibt es doch einen 19-Zoll-Monitor von Belinea schon für 400 Euro, den 21-Zöller von Samsung für 870 Euro. Produktionsprobleme könnten aber die Preise von weiterem Sinken abhalten. So hat Canon Probleme bei der Produktion der so genannten Stepper , mit denen Wafer und LCD-Bausteine belichtet werden - voraussichtlich werden Produktionsausfälle deshalb den Preisverfall in den nächsten Monaten etwas abbremsen. Bisher ging man von deutlich geringeren Preisen nach Weihnachten aus. Aktuell sind TFTs aber billig wie nie. Nur Apple hält an seiner Hochpreisstrategie fest und verlangt stattliche Preise für seine TFT-Monitore. Apples Einstiegsmodell mit 20-Zoll geht erst für 1400 Euro über den Ladentisch.


Die Billigmodelle der Discounter sind natürlich nicht für anspruchvolle Anwender geeignet, aber auch für Profis gibt es preiswerte Alternativen zu den Apple-TFTs.

Einer der besten TFT-Monitore auf dem Markt ist etwa laut Macwelt-Tests der Eizo L768. Bildqualität und Support sind hervorragend und für den Preis von 700 Euro erhält man nicht nur erstklassige Bildqualität sondern auch traumhafte fünf Jahre Vorort-Garantie. Selbst farbverbindliches Arbeiten ist mit dem japanischen Qualitätsprodukt möglich. Die Ausstattung ist dabei etwas besser als bei Apples Monitoren: So kann man etwa einen zweiten Computer anschließen. Per Knopfdruck wechselt man etwa zwischen einem angeschlossenen PC und einem Mac. Im letzten Vergleichstest der Macwelt erzielte der Monitor die Traumnote von 1,2. Im Vergleich zu Apples 20-Zöller ist vor allem das Preis-Leistungsverhältnis überragend.

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