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Wochenendmagazin 50

12.12.2004 | 16:00 Uhr |

Workshop: Neues Superdrive für den Cube +++ Auf der anderen Seite +++ Macwelt Replay 50|04 +++ Müller vs. Meiners

Superdrive selbstgemacht: Cube aufrüsten

Das eingebaute DVD-Laufwerk des Cube kann keine Medien beschreiben und nicht einmal gebrannte DVDs lesen, es wird also Zeit für ein neues Laufwerk.

von Daniel Kottmair


Wer die verfügbaren Cube-Laufwerke von MCE, Fastmac oder OWC für im Schnitt 280 US-Dollar zu teuer findet, kann mit Bastelarbeit Geld sparen und sich das Austauschlaufwerk frei wählen. Wir verwenden die ursprünglich für Notebooks gedachten Slimline-Slot-in-Laufwerke, diese sind inzwischen am freien Markt zu erschwinglichen Preisen erhältlich. Normale 5,25-Zoll-Laufwerke sind zu hoch, denn Apple verbaute, um Platz für den lüfterlosen Betrieb zu schaffen, im Cube die speziell gefertigten etwa halb so hohen Laufwerke der iMacs. Da Slimline-Laufwerke kleiner sind als diese Apple-Speziallaufwerke müssen wir uns eine Laufwerkshalterung selbst basteln.

Wir entscheiden uns für das Matsushita UJ-825. Da Apple dieses selbst in aktuellen Powerbooks verbaut, sollte es wenig Kompatibilitätsprobleme geben. Unser etwa 150 Euro teures UJ-825S brennt DVD-Rs mit vierfacher Geschwindigkeit, DVD-RWs zweifach, DVD+R und +RW 2,4-fach, CD-R 16-fach und DVD-RAM-Medien mit zweifachem Tempo. Dieses Laufwerk verwenden auch OWC und MCE in ihren Cube-Laufwerken. Da Slimline-Laufwerke standardisiert sind, sind auch andere Laufwerke denkbar.

Zusätzlich benötigen wir einen passenden Mini-IDE-Adapter, da der Original-Apple-Adapter am UJ-825 in die falsche Richtung zeigt. Für den Stromanschluss müssen wir zudem den Mini-IDE-Adapter mit einem Molex-zu-Floppy-Kabel versehen.

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