933664

Wochenendmagazin 9/05

04.03.2005 | 10:43 Uhr |

Inkscape - Grafikprogramm aus der Open-Source-Welt +++ Auf der anderen Seite: Ritter Bill Gates, Prosoft auf Windowspfaden, Netscape will zurück +++ Macwelt Replay: Der spielerische Wochenrückblick +++ Meiners vs. Müller: Vom Glauben abgefallen

Inkscape - Grafikprogramm aus der Open-Source-Welt

Das Vektorzeichenprogramm Inkscape ist zwar kein vollwertiger Illustrator-Ersatz, interessant ist aber sein integriertes Tracing-Werkzeug.

Von Stephan Wiesend

X11-Programme erfreuen sich unter Mac-OS X keiner großen Beliebtheit. Optisch sieht man ihnen ihre Herkunft aus dem Unix-Lager an, durch ihre technische Verknüpfung mit einem X-Server wirken Menüs und Fenster ungewohnt. Programme wie Open Office, Scribus und Gimp stehen jedoch nur mittels dieser Unix-Umgebung zur Verfügung. Neben Office, DTP und Bildbearbeitung fehlte aber bisher noch ein gutes Open-Source-Zeichenprogramm. Seit einigen Tagen ist nun auch eine einfach installierbare Mac-Version von Inkscape 0.40 verfügbar. Inkscape ist ein Zeichenprogramm, das auf der Linux-Plattform Freehand und Illustrator ersetzen soll.

Anders als ein Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop arbeitet ein Vektorzeichenprogramm wie Inkscape mit Vektoren - numerischen Beschreibungen von Objekten ersetzen die Pixel eines Bitmapbildes. Vor allem für Grafiker sind Vektorzeichenprogramme wie Freehand und Illustrator wichtig, für Privatanwender sind diese Zeichenprogramme weniger interessant. Domäne von Programmen wie Inkscape ist das Gestalten von Logos, der Entwurf einer Grafik oder eines Plakats.

0 Kommentare zu diesem Artikel
933664