Workshop Backup mit Time Machine
Um mit Time Machine kontinuierlich Sicherungskopien zu machen, muss man nur eine externe Festplatte an den Rechner anschließen und formatieren.
Eine der wichtigsten und interessantesten Neuerungen in Mac-OS X Leopard ist Time Machine. Mit dieser in das System integrierten Sicherungsfunktion lässt sich die interne Festplatte kontinuierlich im Hintergrund auf eine externe Festplatte sichern, so dass man im Falle eines Falles schnell auf versehentlich gelöschte Dokumente oder auf frühere Versionen von Dateien zurückgreifen kann. Für das Wiederherstellen arbeitet Time Machine mit einer eigenen Umgebung, in der man schnell zu früheren Zuständen der Festplatte zurückkehren und die gesuchten Objekte wiederherstellen kann. Das Adressbuch, Mail und iPhoto arbeiten sogar direkt mit Time Machine zusammen. Auch das Wiederherstellen eines kompletten Systems aus einem Backup ist möglich, wozu man aber von der Installations-DVD des Systems starten und dann das System wiederherstellen muss. Direkt startfähige Systemkopien lassen sich mit Time Machine nicht erstellen.
Sicherung vorbereiten
Um eine Festplatte mit Time Machine zu verwenden, bereitet man sie im Festplatten-Dienstprogramm vor. Dazu aktiviert man die Abteilung „Partitionieren“, stellt bei „Schema“ entweder eine oder auch mehrere Partitionen ein, wählt unter „Optionen“ die richtige Partitionstabelle aus (siehe Seite 22), gibt dem oder den Volumes einen Namen und wählt als Format „Mac OS Extended (Journaled)“ aus. Per Klick auf „Anwenden“ wird die Festplatte eingerichtet.
2. Automatische Auswahl
Sobald man die Festplatte im Festplatten-Dienstprogramm konfiguriert hat, erkennt sie Time Machine in der Regel selbstständig, öffnet ein Dialogfenster und fragt nach, ob man die Platte zur Sicherung verwenden möchte. Per Klick auf „Als Backup-Volume verwenden“ öffnet sich die Systemeinstellung „Time Machine“ und zeigt an, wann das erste Backup durchgeführt wird. Sofern man keine weiteren Optionen einstellen möchte, schließt man die Systemeinstellung und überlässt Time Machine dann alles Weitere. Gibt es auf der Festplatte mehrere Volumes, wählt man im Dialogfenster in einem Aufklappmenü eines davon für das Backup aus.
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