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Workshop: Canvas 8

01.02.2006 | 15:41 Uhr |

Zwei Grafikprogramme beherrschen aktuell den deutschen Markt: Adobe Illustrator und Macromedia Freehand. Einer der wenigen verbliebenen Konkurrenten zu den Platzhirschen ist Canvas von ACD, das in der Version 8 der aktuellen Macwelt 3/2005 beiliegt.

Die Software ist zugleich DTP-, Vektorgrafik-, Animations- und Bildbearbeitungsprogramm. Dadurch erhält der Nutzer zwar einen großen Funktionsumfang, der Einstieg in das Programm ist etwas sperrig - die auf Leser-CD der Macwelt 3/06 beiliegende Version ist zudem englischsprachig.

Bildbearbeitung

Ungewöhnlich für ein Grafikprogramm sind die vielfältigen Bildbearbeitungsfunktionen von Canvas, die das Programm auch für Fotografen interessant macht.

Bildbearbeitung mit Canvas
Vergrößern Bildbearbeitung mit Canvas

Ein Grundunterschied gegenüber Photoshop und Co erschwert jedoch den Einstieg: Hat man ein Bild mit Canvas geöffnet, sind die Bildbearbeitungsfunktionen nicht automatisch verfügbar. Da nach der Logik des Kreativ-Programms ein geöffnetes Bild ein Objekt ist, muss man es zuerst auswählen, etwa mit einem Mausklick. Danach kann man die gewünschten Bildbearbeitungsfunktionen unter dem Menüpunkt "Image" auswählen. Ist etwa das Bild etwa zu dunkel oder fehlt es an Kontrast, findet man unter der Funktion "Adjust" eine Reihe passender Bildbearbeitungsfunktionen. Neben Gradationskurven, Helligkeit und Sättigung findet man hier auch die Funktionen für Farbbalance und Invertieren. Unter "Filter" findet sich eine Reihe an gängigen Filtern wie Schärfen, Weichzeichen oder Prägung. Die gleichen Funktionen kann man auch als "Sprite"-Effekt aufrufen. Was in unserem Test seltsamerweise nicht funktionierte ist die Freistellfunktion (auf Englisch "Crop"), die sich unter Mac-OS X 10.4 nicht benutzen ließ.

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