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Workshop: Drahtlose Netze schützen

08.02.2007 | 13:29 Uhr |

Dass drahtlose Netzte in Bezug auf Sicherheit einen schlechten Ruf haben, liegt an der häufig mangelhaften Konfiguration. Wir zeigen in unserem Workshop zum Thema „Sicheres WLAN“, wie es besser geht.

Eine WLAN-Basis verfügt über viele Sicherheitsfunktionen, denn WLAN ist im Prinzip nichts anderes als Ethernet mit einem anderen Medium. Außer einem gewissen Leistungsschwund durch den höheren Protokollaufwand ändert sich quasi nichts. Die Übertragung erfolgt genauso offen wie sonst auch, nur dass man Funksignale nun mal leichter abhören kann. Daher kommt deren Verschlüsselung zwischen Rechner und Basis eine besondere Bedeutung zu. Ohne die ist es so, als würde man Fremden gestatten, ihr Notebook direkt ans Hausnetz zu stöpseln.

Ob man die Gefahr des Datendiebstahls bedrohlich findet oder nicht, hängt sicher von der persönlichen Situation ab. Während Geschäftsgeheimnisse in den falschen Händen ernste finanzielle Folgen haben können, erweisen sich alte Liebesbriefe oft höchstens als peinlich. Schwerer absehbar sind dagegen die Folgen durch schmarotzende Mitsurfer, die ein offenes WLAN als Internetzugang nutzen und darüber kriminelle Handlungen begehen. Dabei gerät man als Betreiber des Netzes schnell in ein juristisches Minenfeld mit kaum absehbarem Ausgang.

Die meisten WLAN-Router bieten neben verschiedenen Verschlüsselungsmethoden noch eine ganze Reihe weiterer Schutzfunktionen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen. Alle zusammen ergeben ein sehr hohes Sicherheitsniveau, wenn auch keine absolute Sicherheit. Man treibt den Aufwand zum Knacken des WLAN aber so weit in die Höhe, dass es sich meistens schlicht und einfach nicht mehr lohnt. Unabhängig davon sollten aber auch die üblichen Maßnahmen wie Firewalls und Portumleitungen genutzt werden.

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