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Workshop: Ein Vista-Rechner im Mac-Netz

19.02.2007 | 16:30 Uhr |

Mit dem seit Ende Januar erhältlichen neuen Microsoft-Betriebssystem Windows Vista ändert sich einiges bei der Bedienung von Windows-PCs. Im Test funktioniert Vista in einem Mac-Netz weitgehend problemlos. Wir zeigen, was Sie in gemischten Netzen von Windows-PCs und Macs beachten sollten und wie es sich mit der Sicherheit verhält.

Einige Mac-Besitzer sind im Berufsleben zum sporadischen Gebrauch eines Windows-Rechners gezwungen. Sei es bei der Nutzung von Finanzsoftware wie Elster oder weil man einen neuen Internet-Auftritt vor der Veröffentlichung unter Windows testen will.

Die Anforderungen an die Hardware sind gestiegen

Die Systemanforderungen von Microsoft Vista sind höher als für Windows XP. Vista läuft aber auch auf vielen älteren Rechnern problemlos. Installiert man das neue System auf einem Computer mit langsamer Grafikkarte und nur 512 MB Arbeitsspeicher, deaktiviert es die Ressourcen verschlingende Optik Aero und man muss auf viele optische Effekte verzichten. Auf unserem Testrechner, einem drei Jahre alten HP-Notebook NX 9005 mit 1,8 GHz Taktrate und 512 MB Arbeitsspeicher läuft Microsofts neues Betriebssystem ohne Aero, ist dafür aber überraschend flüssig bedienbar. Allerdings müssen wir einige Treiber manuell nachinstallieren, da unter anderem die Netzwerkkarte nicht automatisch erkannt wird.

Wer Vista direkt auf seinem nagelneuem Intel-Mac einspielen will, sollte noch warten – in der jetzt verfügbaren Version von Bootcamp fehlen einige Treiber, die die Installation nicht scheitern lassen, die Benutzung aber einschränken.

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