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Workshop: Film im Web

08.06.2006 | 15:50 Uhr |

Will man Besuchern der Website neben Bild und Text auch bewegte Bilder in Form von Filmen präsentieren, sind ein paar Dinge zu bedenken.

Auch die Verfügbarkeit von schnellen Breitbandverbindungen ändert nichts daran, dass selbst kurze Videosequenzen im Web lange Ladezeiten bedeuten. Vor DSL musste sich der Anwender mit dem Problem eh nicht beschäftigen. Ein Filmchen mit fünf Minuten Spielzeit in gerade noch akzeptabler Qualität beansprucht über 10 Megabyte. Dank DSL lädt eine solche Seite in 10 bis 30 Sekunden, je nach DSL-Variante. Zu Zeiten von Modem- und ISDN-Verbindungen vergingen beim oben genannten Beispiel etwa 30 Minuten, bis der geduldige Besucher den Film anschauen konnte.

Formate und Player

Heute sind mit Apples Quicktime, Microsofts Windows Media Format und Realplayer Video drei wichtige Videoformate gängig. Zum Abspielen eines Films auf der Webseite muss ein entsprechender Player installiert und die Datei in HTML eingebettet sein (Embedding). Dank iPod ist Quicktime mittlerweile auch bei vielen Windows-Anwendern installiert, zur Nutzung muss auf dem Webserver keine spezielle Quicktime-Komponente installiert sein. Der Quicktime Streaming Server soll in unserem Workshop außer Betracht bleiben, seine speziellen Features sind für die breite Masse nicht interessant, viele Webhoster bieten die Option zudem nicht an. Wir wollen im Workshop einen kleinen Video-film in HTML einbetten, sodass er von Surfern am Mac oder unter Windows auf der Seite abgespielt werden kann. Wie bei allen Videoprojekten ist auch hier hochwertiges Filmmaterial ein guter Start, die Bearbeitung und der Export erfolgen in iMovie.

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