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Workshop: Professioneller Umbruch

18.10.2007 | 12:58 Uhr |

Ansprechende, lesefreundliche und professionell gestaltete Typografie setzt sich aus einer Reihe unterschiedlicher Komponenten zusammen. Für Außenstehende erscheinen die typografischen Gesetzmäßigkeiten darum oft recht komplex. Generieren etwa Layoutanwendungen konstant hässliche Umbrüche, ist es höchste Zeit, einen Blick auf die Ästhetikeinstellungen zu werfen. Dazu muss man die Feinmechanik aus Silbentrennung, Wort- und Zeichenabständen verstehen.

Die Vermittlung typografischer Grundkenntnisse ist nicht umsonst integraler Bestandteil der Ausbildung zum Medienproduktioner und von Grafikdesign-Studiengängen. Das Erlernen guter, ansprechener Typo ist keinesfalls eine Geheimwissenschaft. Beherzigt man einige Grundregeln, lässt sich professionell wirkende Typografie auch von Quereinsteigern, Semiprofessionellen und anderen Satzanwendern erreichen. Sieht man die Typoregeln durch die Brille der am häufigsten vorkommenden Fehler, sind es vor allem drei Problembereiche, die regelmäßig zu hässlichen und unprofessionell wirkenden Ergebnissen führen:

– Falsches beziehungsweise unvollständiges Anwenden der in Schriften zur Verfügung stehenden Zeichenvielfalt

– Eine ästhetisch suboptimale Abstimmung der vier Grundfaktoren Zeilenbreite, Schrift, Schriftgröße und Zeilenabstand und

– Ignorieren der im Hintergrund arbeitenden Ästhetikeinstellungen

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