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Workshop Skype-Account einrichten

18.01.2007 | 13:03 Uhr |

Mit geschätzten 100 Millionen Nutzern ist Skype der klare Marktführer im Bereich der Internet-Telefonie. Skype nutzt proprietäre Technologie, Clients gibt es für Mac-OS X, Linux, Windows und Pocket PC.

Programme, die Gespräche über das Internet ermöglichen, gibt es viele und auch schon seit geraumer Zeit. Apple etwa hat mit iChat seit der AV-Version ein solches Produkt auf dem Markt, Microsoft, AOL und andere Hersteller ebenfalls. Keine der Lösungen hat eine derart rasante Verbreitung erfahren wie Skype. Seit dem Jahr 2004 erst gibt es dem Betastadium entwachsene Versionen, in der Regel sind an einem normalen Tag einige Millionen Nutzer parallel online und somit erreichbar. Im Gegensatz zu SIP-basiertem VoIP fußt Skype im Wesentlichen auf einem Peer-to-Peer-Konzept, bei dem sich die beteiligten Kommunikationspartner direkt verbinden. Lediglich die Anmeldung und Authentifizierung erfolgt über zentrale Server. Entwickelt wurde Skype vom schon durch das Tauschprogramm Kazaa bekannten Programmentwickler-Team Niklas Zennström und Janus Friis. Auch Tauschbörsen wie Kazaa funktionieren nach dem Peer-to- Peer-Prinzip. Während die ersten Versionen von Skype als reine Chatlösungen für andere Skyper entstanden, gibt es längst kostenpflichtige Übergänge ins öffentliche Fest- und Mobilnetz. Skype hat sich in fast allen Län dern (insgesamt über 200), in denen die Software angeboten wird, zum Marktführer im Bereich Internet- Telefonie entwickelt. Während auf dem SIP-Protokoll basierende IP-Telefonlösungen aufgrund der Unterstützung mannigfaltiger Hardware wie IP-Telefone, VoIP-Router, Telefonadapter und ganzer SIP-Telefonanlagen gleichsam in Privathaushalten und in Firmen Anwendung findet, ist Skype noch das Tool der Wahl für Einzelkämpfer.

Mächtiger Verbündeter

Vor gut einem Jahr wurde Skype an Ebay verkauft. Das Auktionshaus verspricht sich damit eine bessere Kommunikation seiner Käufer und Anbieter untereinander. Auf der anderen Seite sollte Skype von der monetären Potenz Ebays profitieren und stetig weiterentwickelt werden. Befürchtungen, die Dienste wären in Zukunft nicht mehr für jedermann kostenlos zu nutzen, haben sich nicht bewahrheitet und werden es auch nicht. Dafür spricht unter anderem, dass das ursprüngliche Entwicklerteam weiter in führender Position an Bord ist.

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