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Workshop: Video optimieren und exportieren

15.12.2006 | 12:23 Uhr |

Apple vertreibt inzwischen nicht mehr nur Musik über den iTunes Store, auch Musikvideos, Serien und Spielfilme sind käuflich zu erwerben. Wer kostenlos Video aus anderen Quellen auf dem iPod nutzen will, sollte die optimalen Einstellungen beim Export kennen

Geht es nach dem Willen von Apple, so befüllen iPod-Besitzer ihren Player mit kostenpflichtigen Musikstücken, Videoclips, Serien und Spielfilmen aus dem iTunes Store. Der Online-Laden ist schon lange zu einer enorm einträglichen Geldquelle für den iPod-Hersteller geworden. Wie schon in den Anfängen im Bereich Musik haben sich aber auch bei Videos viele Anwender entschlossen, kostenlose Quellen zu nutzen und ihren iPod so mit Videomaterial zu bestücken.

Neue Videoformate

Die erste Version von Apples videofähigem iPod 5G konnte Formate bis zu 320 mal 240 Pixeln in der Standardversion verarbeiten. Die Beschränkung der ersten iPod-5G-Generation auf diese Maximalauflösung war logisch, sie entspricht der Displayauflösung des Players. Da sich das Gerät auch als mobiler Videorecorder mit einem Fernseher verbinden ließ, auf dem dann die Videos abgespielt werden konnten, suchten Anwender schnell nach ein wenig Nachbesserung: Am Fernseher sorgt die 320-mal-240-Auflösung für ein miserables Bild. Mit ein paar Tricks lassen sich bis 230 400 Pixel (480 mal 480 Pixel) auf den iPod übertragen und auf diese Weise die Bildseitenverhältnisse (4 : 3, 16 : 9 und Breitbild) optimiert am angeschlossenen Fernseher darstellen. Das Bild ist dann zwar besser, aber noch weit vom Prädikat „gut“ entfernt. Verantwortlich für alle Videooperationen auf dem iPod ist ein Chip der Firma Broadcom.

Neukodierung

Mit dem gerade in den USA gestarteten Filmangebot musste Apple handeln. So enthält das aktuelle iPod-Firmware-Update auch eine Aktualisierung für den Broadcom-Chip, er unterstützt jetzt eine Auflösung von 640 mal 480 Pixeln. Wer seine Videos nur am iPod betrachtet, muss kein Video neu kodieren. Wer einen Fernseher gelegentlich zum Abspielen nutzt, sollte Originalvideos neu kodieren, der Unterschied ist gewaltig. Natürlich sollte das Ausgangsmaterial mindestens die Größe von 640 mal 480 Pixeln bieten. Ein weiteres Update steht übrigens nicht ins Haus: Bei den bisher verbauten Broadcom-Chips ist die Obergrenze bei der Auflösung mit 640 mal 480 hardwareseitig erreicht.

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