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Workshop: Volumes und Ordner klonen

18.12.2007 | 13:23 Uhr |

Eine aktuelle Kopie des Startvolumes auf einer anderen Festplatte sorgt bei Problemen dafür, dass man schnell wieder weiterarbeiten kann. Wir zeigen Schritt für Schritt, wie Sie Ihre Daten klonen.

Geht es bei der Datensicherung vor allem darum, bei Problemen schnell wieder einsatzfähig zu sein, ist eine startfähige Kopie (Klon) der internen Festplatte auf einer externen oder weiteren internen Platte die beste Lösung. Solche Kopien lassen sich jedoch nicht einfach manuell erstellen, sondern man benötigt dazu ein Programm, das sich auf die unsichtbaren Dateien und Ordner des Systems sowie auf den Erhalt der Benutzerrechte versteht. Die meisten Backup-Programme können einen Klon erstellen, und wer kein Backup-Programm hat, setzt das Festplatten-Dienstprogramm ein. Am einfachsten geht das Klonen mit Super Duper, das Programm ist auf das Kopieren von Volumes und Privatordnern spezialisiert. Damit ein Klon (und ein Backup) keine Probleme machen, ist es zudem sinnvoll, auf der Originalfestplatte hin und wieder die Benutzerrechte und das Dateiverzeichnis zu prüfen und den Zustand der internen Platte zu kontrollieren.

Gesundheitscheck

1. Festplattenstatus prüfen

Mac-OS X zeigt den „S.M.A.R.T.-Status“ nur bei internen Festplatten an, nicht jedoch für externe Firewire- und USB-Festplatten. Im Festplatten-Dienstprogramm findet man die Information unten rechts im Fenster, wenn links in der Liste ein Laufwerkssymbol (nicht ein Volume) markiert ist. Der System Profiler listet den Status bei den Laufwerksinformationen unter „ATA“ beziehungsweise „Serial-ATA“ auf. Gibt es kein Problem, ist der Status mit „Überprüft“ angegeben, bei Fehlern ist „Droht auszufallen“ zu lesen.

2. Volume überprüfen

Für jedes Volume führt das Mac-OS ein Verzeichnis über alle dort gespeicherten Daten. Ist in diesem Verzeichnis etwas nicht in Ordnung, führt das zu Datenverlusten, weshalb man es hin und wieder mit dem Festplatten-Dienstprogramm prüfen sollte. Links im Fenster markiert man ein Volume, markiert „Erste Hilfe“ und klickt auf „Volume überprüfen“. Findet das Programm ein Problem, lässt sich das Verzeichnis mit „Volume reparieren“ in Ordnung bringen, ausgenommen das Startlaufwerk. Hier muss man zu anderen Mitteln greifen.

3. Startlaufwerk reparieren

Um das Verzeichnis des Startlaufwerks zu reparieren, genügt es, den Rechner durch Drücken der Umschalttaste im gesicherten Modus zu starten, da dabei das Dateiverzeichnis kontrolliert und repariert wird. Man hält die Taste so lange gedrückt, bis das Anmeldefenster erscheint und dort „Sicherer Systemstart“ zu lesen ist. Nun meldet man sich an und startet anschließend den Rechner nochmals neu. Schaltet sich nach dem sicheren Systemstart der Rechner jedoch von alleine aus, ist dies das Zeichen dafür, dass das Dateiverzeichnis nicht repariert werden konnte.

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