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Wurm-Epidemie auf Linksys-Routern

17.02.2014 | 06:57 Uhr |

Nach der Fritzbox trifft es nun die Router von Linksys: Ein Wurm hat die Geräte des Herstellers im Visier.

Wurm-Epidemie auf Linksys-Routern (c) linksys.com
Vergrößern Wurm-Epidemie auf Linksys-Routern (c) linksys.com
© linksys.com

AVM hat die Schwachstelle seiner Fritzbox geschlossen, da taucht schon ein neues Sicherheitsproblem auf. Diesmal sind nach Angaben des SANS Institutes Router des Herstellers Linksys betroffen. Konkret geht es um eine Wurm-Epidemie, die voraussichtlich die Modelle E4200, E3200, E3000, E2500, E2100L, E2000, E1550, E1500, E1200, E1000 und E900 heimsucht. Ob der The Moon genannte Schädling jedoch tätig wird, hängt primär von der Firmware-Version ab. Wer die aktuelle Version 2.0.06 installiert hat oder sein Gerät mit OpenWRT betreibt, braucht den Wurm nicht zu fürchten.

Belkin, dem Linksys seit 2013 gehört , wurde bereits über die Sicherheitslücke informiert. Als Zugang für den Schädling dient die zur Fernwartung gedachte Schnittstelle HNAP (Home Network Administration Protocol).

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Auffällig wird der Wurm durch einen erhöhten Datenverkehr, denn The Moon sucht im Hintergrund nach Geräten, auf denen er sich verbreiten kann. Ob der Schädling die Verbreitung in Eigenregie übernimmt, steht noch nicht fest. Auch Botnetze oder Fernsteuerungsfunktionen könnten für die Ausbreitung verantwortlich sein. Nutzer eines Linksys-Routers sollten ihre Firmware so schnell wie möglich auf die aktuelle Version updaten.

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