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Xbox verkauft sich schlecht

28.03.2002 | 15:17 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einem Bericht der US-Investmentbank Soundview Technology Group werden die Absatzzahlen für Microsofts Spielekonsole Xbox im laufenden Geschäftsjahr (Ende: 30. Juni 2002) unter Plan liegen. Grund sei die unerwartet niedrige Nachfrage in Europa und Japan. Soundview-Analyst Mark Specker geht daher davon aus, dass die Redmonder im laufenden Geschäftsjahr weltweit nur 4,35 Millionen Geräte absetzen werden. Der Finanzexperte revidierte damit seine frühere Einschätzung von 4,6 Millionen verkauften Konsolen. Microsoft selbst hatte sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Juli 4,5 bis sechs Millionen Xboxes unters Volk zu bringen. Specker berichtete, dass sich Bill Gates' Antwort auf Playstation und Co. im laufenden Quartal vor allem auf dem internationalen Markt schlecht verkaufen konnte. So wurde der Marktstart der Xbox in Japan unter anderem durch Berichte über zerkratzte Spiele-DVDs behindert. In Europa dürfte der vergleichsweise hohe Preis viele Käufer abgeschreckt haben. Auch wenn die Spielekonsole die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr vermutlich nicht erfüllen kann, räumt der Analyst der Xbox aber langfristig gute Chancen ein. (mb) weiter

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