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ZDNet wirft Kunden-Mails in den Müll

12.02.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Online-Dienst ZDNet des amerikanische Internet-Informationsservices CNET hat seinen E-Mail-Service in England und Australien in der vergangenen Woche eingestellt, ohne die Kunden rechtzeitig zu benachrichtigen. Damit hatten die Surfer auch keine Chance ihre Daten wie etwa Mails oder Adressbücher, die sie auf den Servern hinterlegt hatten, zu retten. Erst am Freitag erbarmte sich ZDNet einem Beitrag von "Spiegel Online" zufolge, die eigene Kundschaft in Kenntnis zu setzen. Angeblich hat ZDNet den Service eingestellt, weil das Unternehmen sich mit den Dienstleistungsfirmen, die das Mail-Programm betreuten, überworfen hatte.

Die meisten Anbieter kostenloser E-Mail-Dienste übernehmen keinerlei Garantie oder Haftung für deren Funktionieren oder Fortbestand. So heißt es etwa in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Microsofts Hotmail-Service: "Microsoft behält sich das Recht vor, die der Website und den Diensten von MSN zu Grunde liegenden Bestimmungen und Hinweise zu ändern. Es liegt in Ihrer Verantwortung, regelmäßig die Nutzungsbedingungen und Zusatzbedingungen zu überprüfen. Wenn Sie die Websites oder Dienste von MSN fortlaufend nutzen, wird Ihre Zustimmung zu diesen Bestimmungen und Hinweisen vorausgesetzt." Außerdem übernimmt das Unternehmen "keinerlei Zusicherungen oder Gewährleistungen hinsichtlich Eignung, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Pünktlichkeit und Genauigkeit des Dienstes für irgendeinen Zweck".

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