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Zahlungen mit Mobilgeräten werden immer populärer

03.02.2014 | 07:42 Uhr |

Laut den Auswertungen des Zahldienstes Adyen hat beim Online-Einkauf der Einsatz eines Tablet bereits den Desktop-PC überholt.

Immer mehr Kunden greifen zum Mobilgerät, um Rechnungen zu bezahlen oder Geld zu überweisen. In 2013 stieg die Anzahl der weltweiten Transaktionen um 55 Prozent an und macht mittlerweile 19,5 Prozent aller Überweisungen aus, belegen die Auswertungen des Zahldienstes Adyen Amsterdam.

Bevorzugt griffen die Kunden dabei zum iPad und iPhone : 41 Prozent aller mobilen Überweisungen von September bis Dezember 2013 wurden über ein iPad abgewickelt und 31,6 Prozent griffen zum iPhone. Android-Smartphones bearbeiteten immerhin 20 Prozent, während Android-basierte Tablets 6,6 Prozent bewältigten. Sowohl Microsofts Windows Mobile als auch Blackberry -Geräte wurden beide in nur einem von hundert Fällen genutzt.

Aber zumindest im Smartphone-Markt holen die Android-Geräte bereits auf. Im April 2013 waren noch 68,5 Prozent aller Überweisungen via Smartphone auf iOS zurückzuführen; bis Dezember sank der Anteil auf 60 Prozent, während Android im gleichen Zeitraum von 30,7 auf 38,6 Prozent anstieg.

Adyen erwartet, dass die zunehmende Popularität von Mobilgeräten für Zahlungen künftig stärker die Entwicklung von Überweisungs-Webseiten beeinflussen wird. Besonderes Augenmerk wird für die Tablet-Formate erwartet, da teure Einkäufe vorwiegend über Tablets abgewickelt werden. Der Zahldienst Adyen akzeptiert 250 verschiedene Zahlmethoden, inklusive Visa, Master Card, American Express, 187 verschiedene Währungen auf sechs Kontinenten. Zu den Hauptkunden zählen unter anderen Vodafone, Groupon und KLM und in 2013 wurden via Adyen für Reisen, Einkäufe und Glücksspiele rund 14 Milliarden US-Dollar transferiert.

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