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Zehn Gründe für IT-Administratoren gegen das iPhone

17.12.2007 | 09:34 Uhr |

Seit der Einführung im Juni hat sich das iPhone schnell zum sehr begehrten Smartphone gemausert. Begeisterte Privat-Anwender würden das iPhone zu gerne auch als Firmen-Mobiltelefon einsetzen, aber ob es dazu geeignet ist muss die Zukunft erst noch beweisen.

Eine Studie der Marktanalyse-Firma Forrester listet zehn Gründe, warum IT-Administratoren sich gegen das iPhone im Firmeneinsatz aussprechen könnten.

  1. Das iPhone bietet keine Datenverschlüsselung. Sensible Daten können auf dem iPhone nicht de-/chiffriert werden. Außerdem kann ein Anwender nicht gezwungen werden, sein Passwort gemäß Firmenrichtlinien zu vergeben und aktualisieren.

  2. Das iPhone unterstützt keine Express-Zustellung von Firmen-E-Mail oder drahtloses Kalender-Synchronisieren. Der Anwender muss seine E-Mail abholen oder ist an die 15-Minuten-Abfrage-Intervalle der Mail-Server gebunden. Zum Austausch von Daten mit seinem Computer braucht das iPhone ein Kabel.

  3. Das iPhone ist nicht mit Software von Dritt-Herstellern kompatibel. Trotz dem Versprechen von Apple, für alle Programmierer eine Software-Entwicklungsumgebung (SDK) freizugeben, können nur auf gehackten Geräten Programme von Dritt-Herstellern laufen.

  4. Das iPhone kann nicht ferngesteuert gesperrt oder gelöscht werden. Im Gegensatz zum Blackberry oder den Geräten von Symbian bietet das iPhone keine Möglichkeit zum ferngesteuerten Zugriff.

  5. Das iPhone kann keine externe Tastatur anschließen. Anwender werden bei großen Mengen von Texteingaben durch die Touchscreen-Oberfläche mit virtueller Tastatur verlangsamt.

  6. Das iPhone kann nicht auf Reisen international eingesetzt werden. iPhone-Anwender sind exklusiv an Mobiltelefon-Netze gebunden.

  7. Das iPhone ist zu teuer. Trotz dem Preisnachlass von 200 US-Dollar im Herbst kostet ein iPhone mit 400 US-Dollar doppelt so viel wie ein vergleichbarer Blackberry. Außerdem lassen die exklusiven Verträge von Apple mit Anbietern von Mobiltelefon-Netzen nicht die in der Branche üblichen Firmenpreisnachlässe oder Zusatzdienste und Sonderkonditionen zu.

  8. Das iPhone leidet noch an Kinderkrankheiten der ersten Generation. Das Einschalten und die Datenübertragung dauern laut Forrester zu lange, die Lebensdauer der Batterie ist zu kurz und die Tonqualität lässt zu wünschen übrig. Das für 2008 angekündigte iPhone 3G sollte diese Mängel beheben.

  9. Das iPhone bietet keine einfache Austauschmöglichkeit für Ersatzbatterien. Außerdem bietet Apple selbst keine Ersatzbatterien an.

  10. Das iPhone hat noch keinen Ruf als brauchbares Firmen-Mobiltelefon. Nur Apple selbst ist bisher als Firmeneinsatzort bekannt.

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