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Zeitung: Photo Porst wird zerschlagen

22.08.2002 | 10:33 Uhr |

Die insolvente Fotokette Photo Porst wird einem Zeitungsbericht zufolge zerschlagen. Alle Versuche, das Unternehmen zu erhalten, seien gescheitert, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD/Donnerstag). Nur für knapp über 100 der insgesamt 200 Porst-Filialen werde man einen Käufer finden, sagte Porst-Chef Patrick Palombo dem Blatt.
Nach FTD-Informationen hat der Porst-Vertriebschef Thomas Ritter ein Angebot für rund 40 Porst-Filialen abgegeben. Etwa 60 Filialen würden im Rahmen eines Management-Buyout-Programms an Filialleiter verkauft. Mit einer Entscheidung werde bis nächsten Mittwoch gerechnet.
Auch bei der insolventen Porst-Mutter Pixelnet rückt nach Angaben des Blattes eine Lösung näher. Die Schweizer Beisheim Holding habe ein Angebot für Unternehmensteile des zahlungsunfähigen Online- Dienstleisters abgegeben. Man interessiere sich für den Kundenstamm der Pixelnet und werde eventuell auch die Infrastruktur übernehmen, sagte ein Firmensprecher. Die Insolvenzverwalter verhandelten aber noch mit acht weiteren Kaufinteressenten, hieß es.
Die Photo Porst AG (Schwabach) hatte Ende Juni Insolvenz angemeldet. Wenig später erklärte sich auch die Mutterfirma Pixelnet AG (Wolfen/Sachsen-Anhalt) für zahlungsunfähig. dpa

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