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Zeitung: Sony hätte Akku-Panne verhindern können

06.10.2006 | 11:10 Uhr

Einem Bericht der japanischen Tageszeitung "Yomiuri Shimbun" zufolge soll Sony bereits vor einem Jahr von den fehlerhaften Akkus gewusst haben.

Im November vergangenen Jahres hatte Dell sich an seinen Lieferanten gewendet und über Probleme mit den Notebook-Stromspeichern berichtet. Sony habe die darauf folgende Untersuchung aber auf die Rechner des texanischen Herstellers beschränkt, wohl wissend, dass auch andere Computerbauer mit den schadhaften Komponenten beliefert wurden. Defekte Sony-Akkus können unter Umständen in Flammen aufgehen. Eine genauere Vorgehensweise hätte dem Blatt zufolge die Rückrufaktionen der PC-Firmen überflüssig machen können.

Mit Hitachi ruft nun ein weiterer Hersteller mobile Rechner zurück, die Sony-Akkus enthalten. Insgesamt 16 000 Geräte der Modelle Flora Se210W und Se 2100 sind davon betroffen. Nach Firmenangaben erfolge diese Aktion vorsorglich und betrifft nur den japanischen Markt.

Andere Hersteller von Laptops haben bereits Produkte zurückgerufen (siehe auch Heiße Sony-Akkus: Rückrufaktionen gehen weiter und Sony startet weltweiten Rückruf von Notebook-Akkus ). Bei Dell zum Beispiel waren es 4,2 Millionen Geräte. (fn)

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