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Zeitung: Telekom droht Rückschlag bei Glasfasernetz

27.07.2006 | 09:38 Uhr |

Die Deutsche Telekom muss nach einem Pressebericht um den angestrebten Investitionsschutz ihres milliardenteuren Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetzes fürchten.

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Die EU-Kommission will sich nach einem Bericht der "Börsen-Zeitung" (Donnerstag) hinter eine Verfügung der Bundesnetzagentur stellen, um den Zugang zum Massenmarkt im Breitbandgeschäft zu regulieren. Mit dem Vorstoß für den Bitstrom-Zugang auf Basis des Internetprotokolls, dem so genannten IP-Bitstrom-Zugang, sollen Wettbewerber der Telekom in die Lage versetzt werden, ihren Endkunden vor allem breitbandige Internetzugänge anzubieten.

Die Netzagentur will die Telekom dabei verpflichten, einen nicht diskriminierenden Zugang zu gewähren sowie eine getrennte Rechnungsführung vorzunehmen. In einer ersten Reaktion hieß es laut Zeitung aus Kreisen der Kommission, die deutsche Regulierungsverfügung gehe "ordnungspolitisch in die richtige Richtung". Es sei zu erwarten, dass die EU-Behörde grünes Licht gegen werde. Die Brüsseler Behörde hat insgesamt vier Wochen zeit, um den Verfügungsentwurf der Netzagentur zu analysieren.

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