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Zeitungsverleger von Brüsseler Verfahren gegen Google ermutigt

01.12.2010 | 07:17 Uhr |

Die Zeitungsverleger in Deutschland haben die Einleitung eines EU-Verfahrens gegen das Internet-Unternehmen Google als wichtiges Signal begrüßt

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"Wir werten die Entscheidung in Brüssel als Ermutigung und als klares Zeichen dafür, dass die erhobenen Vorwürfe nicht aus der Luft gegriffen sind", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff, am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Der Verlegerverband habe das Bundeskartellamt Anfang des Jahres über eigene Bedenken zu Google-Angeboten informiert, sagte Wolff. "Im Grunde decken sich die Vorwürfe zumindest teilweise." Neben Fragen zur Ermittlung der Suchergebnisse geht es den Zeitungsverlegern vor allem um das Urheberrecht. "Der Stein ist jetzt ins Rollen gekommen und nimmt mit Sicherheit Fahrt auf", sagte der Verbandsgeschäftsführer. "Es geht nicht gegen Google, es geht um einen fairen Wettbewerb und eine faire Behandlung der Anbieter von Inhalten."

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