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iFixit blickt ins Innere des neuen iMac

12.12.2012 | 09:45 Uhr |

Fast schon traditionell zerlegen die Reparaturspezialisten von iFixit den neuen iMac mir 21,5 Zoll in seine Einzelteile. Das Ergebnis: der neue iMac ist zumindest in 21,5-Zoll ein Albtraum für jeden Servicetechniker und Technikbastler.

Viel war im Vorfeld darüber spekuliert worden, wie Apple die unglaublich schmale und schlanke Bauweise des neuen iMac beim Layout der Komponenten umsetzten wird. Dank der Kollegen von iFixit ist nun klar: Apple erkauft das zugegebener Maßen sehr attraktive Design des iMacs 2012 mit Abstrichen bei der Aufrüstbarkeit und – lässt man die Fusion-Drive-Modelle beiseite – auch bei der Performance.

Denn Apple verbaut aus Platzgründen keine 3,5-Zoll Festplatten mehr, sondern setzt auf die kleineren, aus Notebooks bekannten 2,5-Zoll Festplatten. Die haben zwar den Vorteil, dass sie dank geringerer Baugröße im neuen iMac weniger wertvollen Platz verbrauchen und deutlich weniger Abwärme produzieren, hinken jedoch ihren größeren Pendants in Sachen Leistung hinterher. Wer das mit einem iMac mit Fusion Drive kompensieren will, wird sich dann allerdings über den satten Aufpreis von 250 Euro ärgern, den Apple für das leistungsstärkere 21,5-Zoll Modell verlangt.

Ähnlich problematisch sieht es beim Arbeitsspeicher aus. Bedingt durch die geringe Baugröße des iMac-Gehäuses sitzen die RAM-Module direkt unter der Aluminium-Verschalung an der Geräterückseite. Da das 21,5-Zoll-Modell keine separate Öffnung für den RAM-Tausch hat, muss daher das gesamte Gerät demontiert werden. Oder man greift zur vorkonfigurierten Aufrüstung durch Apple.

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