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Zu scharf

08.07.2005 | 12:49 Uhr |

Gericht bestätigt Kündigung wegen des Besuchs von Internet-Porno-Seiten während der Arbeitszeit

Arbeitnehmern kann beim Surfen auf Pornoseiten im Internet während der Dienstzeit die fristlose Entlassung drohen. Ob die Kündigung in einem solchen Fall wirksam ist, hängt von der Gesamtabwägung der Umstände des Einzelfalls ab, entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt am Donnerstag (2 AZR 581/04). Damit muss sich das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz erneut mit dem Fall eines Schichtführers in einem BASF-Werk befassen, der gegen seine Kündigung wegen der Privatnutzung des Internets geklagt hatte (dpa).

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