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Zu wenig Displays für das iPhone

26.06.2007 | 10:38 Uhr |

Nach einem Bericht des „Handelsblatt“ hat der japanische Konzern Sharp Schwierigkeiten, genügend Displays für das iPhone zu liefern. Apple soll bereits reagiert haben: Das Unternehmen habe mehr Displays beim deutschen Zulieferer Balda geordert.

Nach Informationen des „Handelblatt“ überlegt das deutsche Unternehmen Balda, ein zweites Werk zu errichten. Ein Unternehmenssprecher bestätigte, dass man eine Erweiterung der Produktionsstätte im chinesischen Xiamen erwägen würde.

Die Produktion des Touchscreen ist anscheinend aufwändiger als geplant. Japanische Beobachter berichten, dass die mechanische Verbindung des Displays mit der schützenden Glasoberfläche problematisch sei. Bei der Produktion habe Sharp eine hohe Ausschussrate.

Lieferengpässe: Schlecht für die Absatzzahlen

Lieferengpässe beim Display könnten den Verkaufserfolg des Apple-Handys beeinträchtigen. Apple will nächstes Jahr zehn Millionen Geräte absetzen, Analysten prognostizieren einen Absatz von bis zu 200.000 Telefonen in den ersten zwei Tagen nach dem Verkaufsstart.

Offiziell haben weder Balda noch Sharp bestätigt, Displays für das iPhone herzustellen. Balda hatte allerdings mitgeteilt, einen allgemeinen Liefervertrag mit Apple abgeschlossen zu haben. Sharp wiederum haben die Fondsmanager der DWS in ihr Zertifikat „DWS GO iPhone TR Index“ aufgenommen – als eines der Unternehmen, das vom Verkaufsstart des Apple-Handys profitieren soll.

Zu den Lieferschwierigkeiten haben sich weder Apple noch die – inoffiziellen – Zulieferer Balda und Sharp geäußert.

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