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Unbefugte Zugriffe unterbinden

09.10.2008 | 14:46 Uhr |

Mac-OS X bietet viele Möglichkeiten, um den Rechner vor unbefugten Zugriffen zu schützen - man muss sie nur nutzen. So verhindern Sie, dass andere in Ihrer Abwesenheit herumschnüffeln

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Viele Computerbenutzer denken beim Thema Sicherheit und Zugriffskontrolle zuerst an Firewalls und Angriffe aus dem Internet. Dabei vernachlässigen sie gern den direkten Zugriff auf den Mac. Steht der Rechner nicht ständig unter Verschluss, können andere leicht Zugang erhalten. Das müssen keine Einbrecher sein. Auch Kollegen, Freunde oder Familienmitglieder müssen nicht immer alles sehen. Die meisten Anwender haben ein paar sehr private Dinge auf dem Rechner, die nicht für jedermanns Augen gedacht sind

Im Folgenden zeigen wir Ihnen die Mac-OS-X-Funktionen, mit denen Sie den Zugriff auf den Mac einschränken können. Die erste, fast schon triviale Maßnahme ist immer das Deaktiveren der automatischen Anmeldung in den Benutzereinstellungen, damit sich jeder beim Anmelden mit Name und Passwort identifizieren muss. Dieser kleine Komfortverlust gegenüber der Standardkonfiguration lässt sich sicher verschmerzen. Außerdem können Sie den Mac mithilfe des Bildschirmschoners schnell in Arbeitspausen schützen, damit Sie sich nicht für jede Kaffeepause gleich abmelden müssen. Mit einem Firmware-Passwort können Sie schließlich noch ein etwas schwereres Geschütz auffahren. Es unterbindet unter anderem den Wechsel des Startlaufwerks sowie den Start im Festplattenmodus.

Alle Maßnahmen haben zwei Dinge gemeinsam. Sie basieren auf einem Passwortschutz, der nur so gut ist wie das Kennwort, dass Sie sich ausdenken (und bitte nicht per Post-it auf den Monitorrand kleben). Außerdem bieten die genannten Möglichkeiten keinen Schutz vor Profis. Erfahrene Anwender können sie aushebeln, wenn auch kaum, ohne Spuren zu hinterlassen, wie zum Beispiel gelöschte oder veränderte Passwörter.

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