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Zum Knutschen: Kissenger überträgt Küsse rund um den Globus

29.12.2016 | 14:07 Uhr |

Der Kissenger überträgt Küsse: Sie küssen das Gagdet und spüren gleichzeitig den Kuss ihres Partners, der viele Tausende Kilometer entfernt ist.

Der Kissenger ist ein Gadget, mit dem Liebespaare über die Entfernung hinweg Küssen austauschen können. Forscher des Imagineering Lab an der City University London haben dieses Gadget für Liebende entwickelt, die räumlich getrennt sind.

Der Kissenger besitzt eine drucksensitive Silikon-Fläche, auf die man die Lippen drückt. In dieses „Kuss-Feld“ sind aber nicht nur Druck-empfindliche Sensoren integriert, sondern zugleich auch Aktuatoren, die dem Küssenden das Gefühl geben, dass er seinerseits einen Kuss erhält. Der Kissenger ahmt den Kuss also sowohl aktiv als auch passiv nach.

Die Hardware des Kissenger.
Vergrößern Die Hardware des Kissenger.
© Imagineering Lab, City University London

Keine feuchten Zungenküsse

Der Kissenger kann aber nur „Standard-Küsse“ wie auf den Mund oder auf die Wange simulieren. Einen feurigen Zungenkuss kann er dagegen nicht nachahmen – mangels Zunge-Imitat. Und Speichelfluss gibt es natürlich auch keinen.

Nur für iOS

Damit der Kissenger den Kuss, den man auf den Sensor knutscht, auch übertragen und seinerseits das Druckgefühl des Kuss-Partners wiedergeben kann, muss man ein iPhone in den Kissenger stecken. Auf dem iPhone muss zudem die Kissenger-App laufen. Die Verbindung zwischen iPhone und dem Kissenger erfolgt derzeit über den Kopfhörerklinkenanschluss. Das dürfte sich bald ändern, denn schließlich besitzt das iPhone 7 keinen Klinkenanschluss mehr. Ob auch Android-Nutzer in den Genuss des Kissenger kommen sollen, ist unbekannt.

Der Kissenger soll den exakten Anpressdruck des Küssenden erkennen und genau so wiedergeben können. Der Empfänger soll den Kuss also exakt so spüren, wie der Liebespartner ihn ausgeführt hat.

Derzeit existieren vom Kissenger nur Prototypen, es gibt noch keine finale Version zum Kaufen. Die Entwickler stellten ihren Kissenger unter anderem auf dem Liebe und Sex mit Robotern-Kongress in London vor.




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