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Zwei Drittel der Deutschen sind online

24.06.2008 | 16:40 Uhr |

Die Zahl der Internetnutzer in Deutschland ist abermals gestiegen. Über 42 Millionen Menschen nutzen das Web regelmäßig.

Zwei Drittel der Deutschen gehen mittlerweile regelmäßig ins Internet. Innerhalb eines Jahres sei die Zahl der Nutzer um drei Millionen Menschen auf 42,2 Millionen Menschen über 14 Jahre gestiegen. Das geht aus dem am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie "(N)onliner Atlas 2007" hervor. Damit liegt Deutschland innerhalb der EU an achter Stelle zusammen mit Gro§britannien. Zwei Drittel aller Internetnutzer haben über einen Breitbandanschluss Zugang zum Netz. Im Vergleich der Bundesländer liegt Berlin an der Spitze, Schlusslicht ist das Saarland.

"Wer keinen Zugang zur digitalen Welt hat, droht Ausschluss und Benachteiligung", sagte Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21, die von Unternehmen und Politik getragen wird. Laut dem (N)onliner Atlas, den die Initiative mit dem Institut TNS Infratest herausgibt, sind die Mehrheit der Nichtnutzer weiterhin Frauen mit geringer Bildung und niedrigem Einkommen. Für die repräsentative Untersuchung wurden rund 50 000 Interviews geführt.

Mit rund fünf Prozentpunkten stieg der Anteil der männlichen Internet-Nutzer auf 72,4 Prozent (Vorjahr: 67,1), bei den Frauen nahm der Anteil von 53,8 Prozent im Vorjahr auf 58,3 Prozent in diesem Jahr zu. Die Schere zwischen den Geschlechtern habe sich im Gegensatz zu früheren Jahren wieder leicht geöffnet, heißt es in der Studie. Die Zahl der "Onliner" legte mit einem Anteil von nun 65,1 Prozent an der deutschsprachigen Bevölkerung über 14 Jahren um fünf Prozentpunkte zu, im Vorjahr waren es nur zwei Prozentpunkte gewesen.

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