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Telcos springen wegen iPad auf Micro-Sim-Zug auf

10.05.2010 | 10:43 Uhr |

Mit der Einführung des 3G-fähigen iPads wirbelt Apple einmal mehr die Telekommunikationsbranche durcheinander. Die Tatsache, dass das gehypte Apple Tablet in entsperrtem Zustand verkauft wird, lässt die Mobilfunkprovider auf ein gutes Geschäft mit ihren mobilen Datendiensten hoffen. Als Hürde erweisen sich allerdings die SIM-Karten. Denn Apple setzt beim iPad erstmals auf eine Micro-SIM-Karte, die bisher bei keinem Anbieter im Programm war.

Mit der Einführung des 3G-fähigen iPads wirbelt Apple einmal mehr die Telekommunikationsbranche durcheinander. Die Tatsache, dass das gehypte Apple Tablet in entsperrtem Zustand verkauft wird, lässt die Mobilfunkprovider auf ein gutes Geschäft mit ihren mobilen Datendiensten hoffen. Als Hürde erweisen sich allerdings die SIM-Karten. Denn Apple setzt beim iPad erstmals auf eine Micro-SIM-Karte, die bisher bei keinem Anbieter im Programm war.

Apple prescht voran

"Apple besitzt zweifelsohne eine Vorreiterrolle und zeigt neue Wege auf, gerade was das Gerätedesign betrifft. Die anderen Hersteller werden sich die Entwicklung daher genau ansehen und für sich eine Entscheidung treffen", sagt Jean-Francois Rubon, Director Technology Development beim größten SIM-Hersteller Gemalto .

Technisch gesehen ist der auf beiden SIM-Kartentypen verwendte Chip identisch. Lediglich die Kartengröße wurde für die Micro-SIM geschrumpft, was Gerätehersteller noch mehr Freiheiten beim Hardwaredesign bieten soll. Die angeblichen Vorzüge haben die Hersteller bisher allerdings kalt gelassen. In der ersten 3G-Euphorie Anfang des neuen Jahrtausends für Kameras und Uhren vorgesehen, konnte sich der bereits 2003 abgesegnete Standard bislang nicht durchsetzen.

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