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Zwei für das 'Jahr des Powerbooks'

07.01.2003 | 22:20 Uhr |

Mit einem 17-Zoll-Powerbook und einer 12-Zoll-Variante will Apple weiter in den mobilen Sektor investieren. Das iBook hat bald ausgedient.

Das erste Notebook mit 17-Zoll-Bildschirm hat heute Apple vorgestellt. Das neue Powerbook G4 ist trotz eines Breitformatdisplays mit der Auflösung 1440 x 900 weiterhin nur ein Inch (2,6 cm) dick und wiegt 3,1 kg. Neu ist das verwendete Material: statt lackiertem Titanium verwendet Apple eine widerstandsfähige Aluminum-Legierung die unempfindlich gegen Kratzer und Schrammen sein soll.

Als Prozessor verwendet Apple einen mit einem GHz getakteten G4-Chip, der zusätzlich von einem MB Level 3-Cache zugreift, standardmäßig kommt das Powerbook mit 512 MB DDR-SDRAM. Statt eines ATI-Chips setzt Apple den Grafikprozessor Geforce 4 440 Go von Nvidia ein, der auf 64 MB Arbeitsspeicher zugreift. Die gummigelagerte Festplatte hat eine Kapazität von 60 GB.

Eine weitere Neuheit ist eine Firewire 800 Schnittstelle, die gegenüber dem bisherigen Firewire 400 den doppelten Datendurchsatz von 800 Mbit pro Sekunde ermöglicht. Da diese neue Schnittstelle einen neuen Stecker voraussetzt, gehört ein Adapter zum Lieferumfang, der den Anschluß handelsüblicher Firewire-Geräte ermöglicht. Zusätzlich besitzt das Gerät aber auch noch eine weitere Firewire 400-Schnittstelle. Neben zwei USB-Schnittstellen, eine auf jeder Seite, verfügt das Powerbook über eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, einen PC-Card-Steckplatz sowie Audio-Eingang, Kopfhörereingang, S-VHS- sowie DVI-Schnittstelle.

Eine neue Aiport Extreme Karte ist vorinstalliert, hier setzt Apple auf den neuen Standard 802.11g, der maximale Übertragungsgschwindigkeiten von 54 MBit pro Sekunde ermöglicht, dabei aber abwärtskompatibel zu bestehenden Airport-Systemen ist. Eine neue in das Display integrierte Antenne soll zusätzlich die drahtlose Reichweite des Powerbooks entscheidend verbessern, die Vormodelle hatten eine geringere Funkreichweite als etwa das iBook. Aber auch eine Bluetooth-Schnittstelle ist integriert.

Eine weitere Neuheit ist eine hintergrundbeleuchtete Tastatur: Die Beschriftung ist auf den Tasten eingraviert und ein lichtempfindlicher Sensor passt die Helligkeit der Tastatur und des Bildschirms automatisch dem Umgebungslicht an. Die Zeichen werden dabei mittels Glasfasertechnologie hintergrundbeleuchtet. Bei abnehmender Beleuchtung reduziert das PowerBook G4 automatisch die Beleuchtung des Bildschirms und schaltet die Leuchtdioden für die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur ein. Wie das frühere Topmodell ist das neue Powerbook mit einem DVD-Brenner ausgestattet, der DVD-R mit einfacher Geschwindigkeit brennen kann. Für 4060 Euro ist das neue Powerbook zu haben.
Auch nach unten hat Apple seine Powerbooklinie abgerundet. Erstmals seit dem Powerbook Duo oder dem Modell 2400 gibt es wieder ein Subnotebook von Apple. Das 12-Zoll-Powerbook verfügt über einen 12-Zoll-Bildschirm mit der Auflösung von 1024 x 786 Pixeln, bietet aber eine vollständige Tastatur. Bei einer Dicke von 3 cm und einer Höhe von 27,7 cm ist das Powerbook 22 cm breit und wiegt 2,1 kg. Wahlweise ein Kombilaufwerk oder ein DVD-Brenner sind lieferbar. Als Prozessor hat das Powerbook einen PowerPC G4 mit 867 MHz und als Grafikkarte eine NVIDIA GeForce4 420 Go mit 32 MB DDR-RAM. Per VGA kann ein externer Monitor oder per S-Video ein Videoprojektor oder Fernseher angeschlossen werden. Bluetooth ist integriert, eine Airport Extreme-Karte kann für 115 Euro als Zubehör erworben werden. Ausgestattet mit 256 MB Arbeitsspeicher und einer 40 GB großen Festplatte kostet das Mini-Powerbook 2203 Euro. sw

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