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Zwingt EU Apple zu Micro-USB statt Lightning?

30.09.2013 | 16:30 Uhr |

Eine Initiative des EU-Parlaments für einen einheitlichen Standard bei Handy-Ladekabeln könnte Apple zwingen, beim iPhone von Lightning auf Micro-USB umzusteigen

Erst im vergangenen Jahr hat Apple in iPhone und iPad den 30-poligen Anschluss durch die Lightning-Schnittstelle ersetzt. Wenn sich ein Ausschuss für Verbraucherschutz des EU-Parlaments durchsetzt, muss der iPhone-Hersteller kommende Gerätegenerationen möglicherweise mit Micro-USB ausstatten. Das sieht ein Gesetzesvorschlag des Ausschusses vor, der Hersteller zu einer einheitlichen Schnittstelle zum Aufladen von Handys zwingen will. Das Ziel des Gesetzes ist, die Menge an Elektroschrott zu verringern, schreiben unsere Kollegen von Macworld UK. Welcher Standard der einheitliche werden soll, ist noch nicht raus, doch gilt Micro-USB ob seiner weiten Verbreitung als Favorit. Die Vorschrift ist schon länger im Gespräch, nicht wenige hatten daher Micro-USB schon für das iPhone 5 erwartet. Apple verkauft zwar für 19 Euro einen Adapter für Lightning auf Micro-USB , ob dies aber dem Gesetz in Zukunft genügen kann, ist ungewiss.

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