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cebit | Sony setzt weiter auf Blu-Ray

10.03.2005 | 11:01 Uhr |

Einen Tag vor dem offiziellen Beginn der Cebit hat der Unterhaltungselektronik-Riese Sony bereits alle Neuheiten vorgestellt.

In puncto HDTV-Aufzeichnung steht Sony als Mitentwickler auf der Blu-Ray-Seite. Auf der Cebit kann man den Prototypen eines externen PC-Laufwerks sehen.
Vergrößern In puncto HDTV-Aufzeichnung steht Sony als Mitentwickler auf der Blu-Ray-Seite. Auf der Cebit kann man den Prototypen eines externen PC-Laufwerks sehen.
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Wichtigste Botschaft: man will sich wieder verstärkt um die Endkundenbemühen, die man im letzten Jahr etwas aus den Augen verloren habe. Hinter diese Aussage verbirgt sich eine klare Kampfansage an Apple und dessen erfolgreichen MP3-Player iPod. Sony will mit neuen Modellen in die Offensive gehen. Darunter befindet sich bauch ein Flash-basiertes Gerät, das dem iPod Shuffle nicht unähnlich ist, jedoch über ein OLED-Display (organische Leuchtdioden) verfügt. Auch die zweite Sony-Message kommt Mac-Kennern bekannt vor: der japanische Konzern ruft 2005 als das Jahr des HDTV aus. Fernseher, Monitore und Videokameras sollen nach und nach auf HD-Tauglichkeit umgestellt werden. Schon jetzt sollen etwa die Hälfte aller aktuellen Sony-Monitore über einen HDMI-Anschluss verfügen, der HDTV-Signale aufnimmt. Mit in dieses Konzept passt auch ein externes Blu-Ray-Laufwerk zum Anschluss an Computer. Einen Prototypen zeigt Sony auf der Cebit.

Das neue 17-Zoll-Vaio-Notebook geht eindeutig gegen die Apple Powerbooks. Es bietet einen 1,73 GHz Intel Pentium M Prozessor, 512 MB RAM, schnelle ATI-Grafik (X600), 16:9 Display mit 1440 mal 900 Punkten, DVD-Brenner, WLAN und Bluetooth. Alles Features, die auch Apples High-End-Powerbook bietet. Nur im Preis unterscheiden sie sich deutlich: das Vaio ist mit 1900 Euro mehr als 700 Euro preiswerter.

Obwohl Sony absoluter Verfechter der selbst entwickelten Memory-Stick-Speicher-Technologie ist, bietet der japanische Hersteller inzwischen auch Microdrives im Compact-Flash-Format mit zwei und vier GB Kapazität an.


Kleiner geht es kaum noch. Nur 9,8 Millimeter dick und gerade mal 125 Gramm schwer ist die Cybershot T7. Dennoch arbeitet sie mit einem dreifach optischen Zoom und speichert Bilder mit 5 Megapixeln. Preis: 500 Euro

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