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eBay-Kunden kritisieren Gebühren

11.01.2004 | 15:47 Uhr |

eBay-Kunden kritisieren zunehmend das Gebührenmodell des Internet-Marktplatzes. Die Geschäftsführerin von eBay, Meg Whitmann, bestätigte dem Nachrichtenmagazin "Focus", dass sich Kunden zunehmend über steigende Einstellgebühren und fehlende Rabatte beschwerten.

eBay erhebt Einstellgebühren für jedes angebotene Produkt und berechnet Verkaufsprovisionen. Kurt Werth aus Hannover, der für seinen Comic-Versand pro Monat mehrere Tausend Euro Gebühren an eBay bezahle, kritisierte in "Focus": "Die Tarife sind enorm gestiegen, da bleibt nicht mehr viel Rendite übrig." Einzelne Händler kehrten aus diesem Grund dem Internet- Basar bereits den Rücken, um die Ware im eigenen Shop zu verkaufen.

Dennoch lehnte Whitmann Rabatte für Händler mit hohen Umsätzen kategorisch ab: "Wir glauben, dass die Gleichberechtigung aller Handelnden eBay erst richtig attraktiv macht." Auf dem internationalen Online-Marktplatz handeln in Deutschland pro Monat 16 Millionen Privat-Leute und Unternehmen mit Waren aller Art, schreibt "Focus". Die Auswahl umfasse ständig mehr als zwei Millionen Angebote.

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