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iPad: Apple bietet Verlegern Fair-Play-DRM an

16.02.2010 | 10:15 Uhr |

Laut eines Zeitungsberichts wird Apple die eBooks im iTunes Store optional mit DRM anbieten. Die Verlage sollen dabei selbst bestimmen, ob sie ihre eBooks digital sichern sollen oder nicht.

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Laut einem Bericht der LA Times will Apple eBooks für den eigenen iBooks Store optional mit dem Fair-Play-Rechtemanagement ausstatten. Dieses Rechtemanagement kann dafür sorgen, dass ein Medium wie ein eBook an das iTunes-Konto des Käufers gekoppelt ist. Zusätzlich kann man mit diesem DRM festlegen, auf welche und wie viele Geräte das Medium kopiert werden kann. So kann man beispielsweise verhindern, dass das Medium auf anderen Geräten geöffnet werden kann.

Apple will den iBooks Store analog zum iTunes Store für Musik aufbauen. Nutzer können damit Bücher direkt vom iPad aus kaufen. Das Fair-Play-DRM ist bereits von den anderen iTunes-Medien her bekannt. Apple sichert damit auch die Filme aus dem iTunes Store. Die Musiktitel aus dem Store waren bis 2009 ebenfalls damit geschützt, im Frühjahr 2009 hat Apple diesen Schutz nach und nach aus allen Musikstücken entfernt .

Laut der LA Times können die Verlage selbst bestimmen, ob ihre Bücher mit DRM geschützt sind. Viele werden von dieser Option Gebrauch machen. Der iBooks Store soll zum Start des iPad Ende März online sein, ist bis jetzt allerdings nur für den US-Markt angekündigt, die Verhandlungen auf dem europäischen Markt könnten dafür sorgen, dass deutsche Kunden erst später eBooks bei Apple kaufen können. Neben Apples DRM gibt es weitere eBook-DRMs, beispielsweise von Adobe. Ob das iPad auch zu diesem Rechtemanagement kompatibel ist, ist noch nicht bekannt.

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