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Die besten Apps zu Halloween

25.10.2016 | 14:53 Uhr |

Süßes oder Saures - Trick or Treat! Der Fasching im Herbst erlebt am Montag seinen Höhepunkt. Mit diesen Apps sind Sie gewappnet.

So genannte Grusel-Clowns oder Horror-Clowns sind Manifestationen dafür, dass aus Spaß auch mal missverständlicher Ernst wird. In der Nacht von 31. Oktober auf den 1. November Leute erschrecken ist nur dann witzig, wenn auch die Opfer darüber lachen können und nicht arglos überfallen, geschockt und bedroht werden. Alles in allem scheint aber die unselige Mode der Horror-Clowns ein wenig zu sehr gehyped zu sein, in den meisten Gegenden ist es zu den meisten Zeiten auch in dieser Halloween-Saison friedlich und gewalttätige, strafbare Auswüchse glücklicherweise selten. Sehen wir also gelassen dem Montag entgegen und Hexen, Werwölfe, Vampire, Zombies aber eben auch - Clowns - durch die Straßen ziehen.

Wenn also kommenden Montag Abend im Minutentakt kleine und größere Kinder im Gruselkostüm an Ihrer Tür klingeln und wahlweise "Süßes, sonst gibt’s Saures!" oder "Trick or treat" skandieren, nehmen Sie es ihnen bitte nicht übel. Dass Halloween in den letzten 20 Jahren Jahren in Deutschland populär geworden ist und mittlerweile den Stellenwert eines Karnevals im Herbst hat, ist auf einen profanen Grund zurück zu führen. Die durch den ersten Irakkrieg ausgefallene Faschingssaison 1991 hat gut drei Jahre später die "Fachgruppe Karneval im Deutschen Verband der Spielwarenindustrie (DVSI)" zur Idee gebracht, sich mit einer zweiten Saison ein weiteres Standbein zu schaffen, gibt der Sprecher der Fachgruppe Dieter Tschorn gegenüber dem Magazin der Süddeutschen Zeitung unumwunden zu.

 
Der Anlass des Festes ist aber viel älter als die USA, in der Halloween zum Mummenschanz mutierte. In keltischen Zeiten war die Nacht zwischen Oktober und November die Nacht zu Neujahr, ein Fest des Vergehens und Wiedererstehens. Um den heidnischen Kelten ihren Glauben an Naturgeister und -götter auszutreiben, hat die katholische Kirche das Fest "Allerheiligen" erfunden: All den Heiligen gewidmet, von denen nicht wenige nichts weiter sind als katholische Reinkarnationen keltischer Naturgötter. Gerade in Bayern hat sich die Heiligenanbetung bis in die heutige Zeit gehalten.

Überbewerten sollte man Halloween nicht. Begreifen Sie das Spektakel von Montag auf Dienstag einfach als einen netten Mummenschatz, erfreuen sich an mehr oder weniger kunstvoll ausgehöhlten Kürbissen und halten ein paar Süßigkeiten bereit. Denn weitere Berufsgruppen erfreuen sich an dem Hype um Halloween: Landwirte, die ihre Kürbisse nun für einen Preis losschlagen können, von denen sie nur träumten, als das reichlich geschmacklose Gemüse vorwiegend der Ernährung der Schweine diente und Bonbon-Fabrikanten, die unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft einen zusätzlichen Umsatzschub erleben.

Nicht vergessen sollte man aber, dass der 31. Oktober auch eine ganz andere Bedeutung hat, als Reformationstag. Die gute Nachricht: Nächstes Jahr wird der dann auf einen Dienstag fallende 31. Oktober zum 500sten Jubiläum der Thesenveröffentlichung bundesweiter Feiertag.

Lassen wir heuer die Nacht vom 31. Oktober auf 1. November aber ruhig Zombies, Hexen, Gespenstern und Clowns gehören. Pünktlich zu Halloween werden schaurige Filme gezeigt, Kostümpartys gefeiert und Kürbisrezepte ausprobiert. Auch im App Store gibt es passende Halloween-Apps. Doch nicht alle Apps taugen was. Süßes oder Saures – klicken Sie sich durch die Bildergalerie oben. Wer seine Nachrichten mit allerlei Zombies , Spinnen und Totenköpfen "schmücken" möchte, kann sich ein paar kostenlose Sticker-Packs (verlinkt) herunterladen.

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