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iBook-Fertigung nicht gefährdet

01.10.1999 | 00:00 Uhr |

Nachdem einige Analysten letzte Woche davon ausgegangen sind, dass das Erdbeben in Taiwan die iBook-Fertigung verzögern oder gar völlig verhindern würde, hat Apple erstmals ausführlich Stellung bezogen. Apples US-Pressesprecherin Rhona Hamilton äußerte gegenüber der Presse, dass es keine strukturellen Schäden in den Fabriken gegeben hat, in denen iBooks und Powerbooks gefertigt werden. Weiter sagte sie, dass bislang keine nachteiligen Einflüsse, die eine Fertigung verzögern oder gar verhindern würden, festgestellt wurden. Allerdings, so Hamilton, sei es auch jetzt noch zu früh, eine endgültige Schadensbilanz aufzustellen. Im Gegensatz zu Apple geht jedoch der Analyst Michael Kwatinez (CS First Boston) von einem Verlust von rund 50 Millionen US-Dollar aus, die darauf zurückzuführen sind, dass Apple nicht genügend iBooks und Powerbooks produzieren konnte. Dennoch, so Kwatinez, sei Apple in der Lage, die Verluste im kommenden Quartal auszugleichen.

Martin Stein, leitender Redakteur und US-Korrespondent der Macwelt

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