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iBook-Programm in Cobb County gestoppt

01.08.2005 | 13:33 Uhr |

In seinem Bestreben, im Bildungsmarkt besser Fuß zu fassen, hat Apple einen schweren Rückschlag erlitten.

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Das Programm im Schulbezirk Cobb County im US-Bundesstaat Georgia hielt am Freitag eine Entscheidung des Richters S. Lark Ingram an. Vorausgegangen war eine Klage eines ehemaligen Beamten der Schulbehörde gegen das Geschäft, in dem Apple insgesamt 63.000 iBooks an den Schulbezirk liefern wollte. Dabei erwies sich jedoch die Finanzierung des Programms als Problem, das Geld sollte aus einer speziellen Konsumsteuer namens Special Purpose Location Option Sales Tax (SPLOST) gewonnen werden, die der Bezirk erhoben hat. Nach der Argumentation des Klägers Butch Thompson seien im Jahr 2003 jedoch die Wähler, die der Steuererhöhung zustimmten, nicht darüber aufgeklärt gewesen, dass die Gelder in die Computer-Ausstattung der Schulen fließen sollten. Im rahmen des Programms "Power To Learn" hat Apple zunächst für 23,2 Millionen Dollar 17.000 iBooks an alle Lehrer des Bezirks verkauft, bei nachweisbaren Erfolgen hätten alle Schüler einen Mobilrechner bekommen sollen. Die Entscheidung des Richters stellt den Schulen jedoch frei, das Programm wieder aufzunehmen, diese müssten es jedoch aus ihrem regulären Etat finanzieren.

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