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iBooks bekommen G4-Prozessoren

22.10.2003 | 15:06 Uhr |

Zwei Tage vor dem Panther-Launch hat Apple überraschend seine Einsteiger-Notebooks überarbeitet und dem eMac im Preis gesenkt.

Die Ära des G3-Prozessors bei Apple ist nach fast sechs Jahren beendet. Am 10. November 1997 waren erstmals Rechner mit dem Power-PC-Prozessor der dritten Generation auf den Markt gekommen, die heute vorgestellte neue iBook-Reihe rüstet Apple nun auch mit dem G4-Prozessor von Motorola aus.

Die Einsteiger-Notebooks waren bis dahin die letzten Apple-Rechner mit G3-Prozessoren, die neue Modellreihe, erhältlich mit Bildschirmdiagonalen von 12 und 14 Zoll arbeiten mit Taktraten von 800, 933 und 1000 MHz. Die USB-2.0-Schnittstelle löst den alten Standard USB 2.0 ab, der Firewireport bleibt jedoch bei den Spezifikationen für einen Datentransfer bis zu 400 Mbps. Für Airport Exterme und Bluetooth sind die neuen Modelle vorbereitet, wie ihre Brüder der Powerbook-Reihe haben sie schlittenlose Einzugslaufwerke eingebaut, ein Kombo-Laufwerk ist dabei Standard. Mac-OS X 10.3 ist vorinstalliert, alle drei Rechner kommen mit 256 MB DDR SDRAM an Bord. Als Grafikkarte verwenden die neuen iBooks Die ATI Mobility Radeon 9200 mit 32 MB Videospeicher und vierfach AGP, VGA-Ausgang, S-Video und Composite Video inklusive. Das 12,1-Zoll-iBook mit 800 MHz Taktrate hat eine 30 GB-Festplatte eingebaut, die beiden 14-Zöller (933 MHz und 1,0 GHz) kommen mit 40 GB und 60 GB Festplattenspeicher. Die Preise inklusive Mehrwertsteuer hat Apple mit 1.199 Euro, 1.449 Euro und 1.699 Euro fest gelegt.

Auch den eMac liefert Apple ab sofort mit Panther aus, zu erneut reduzierten Preisen. Das Grundmodell (1 GHz G4, Combolaufwerk, 128 MB RAM, 40 GB ATA) kostet jetzt 899 Euro, der CRT-Kompaktrechner mit Superdrive, 256 MB RAM, 80 GB Festplatte und 1-GHz-G4-Prozessor kostet 1.200 Euro.

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