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iCloud mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

01.10.2014 | 10:44 Uhr |

Apple sichert seine iCloud mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung ab. Diese steht nun zur Verfügung.

Die Veröffentlichung von Promi-Nacktfotos aus Apples iCloud durch Hacker hat den Hersteller dazu veranlasst, seinen Internetspeicher besser zu schützen. So steht künftig eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zur Verfügung, die ab 1. Oktober ein anwendungsspezifisches Passwort erfordert, wenn von einer Dritthersteller-Anwendung auf die in der iCloud abgelegten Daten zugegriffen wird. So lässt sich etwa auch nicht mehr mit dem Browser auf das iCloud-Konto zugreifen, wenn die zweistufige Bestätigung aktiviert ist und das Mobiltelefon nicht greifbar.

Die neuen Kennwörter können in der Kontoverwaltung der Apple-ID erstellt werden, die Details erklärt unser Ratgeber " Zwei-Faktor-Authentifizierung für eine Apple-ID einrichten " Eine zusätzliche Anmeldung über ein anderes Gerät soll Hackern den Zugriff auf iCloud-Daten in Zukunft zusätzlich erschweren. Allein mit dem Nutzernamen und dem zugehörigen Kennwort ist ein Datenzugriff auf iCloud-Dokumente dann nicht mehr möglich.

Zusätzlichen Schutz verspricht eine E-Mail-Benachrichtigung des Anwenders, wenn die eigene Apple-ID für die Anmeldung bei iCloud genutzt wurde. Darin werden Nutzer dazu aufgerufen, ihr Passwort zu ändern, wenn die Anmeldung nicht durch sie selbst erfolgt ist. Diese E-Mails verschickt Apple bereits seit einigen Tagen.

Ob indes der designierte Digitalkommissar der EU Günther Oettinger eine derartige Sicherung für seine eigenen Daten einschaltet, ist nicht bekannt...

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