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iDefrag gibt sich die Ehre

23.12.2004 | 10:05 Uhr |

Eine neue "i-App", die jedoch nicht aus dem Hause Apple stammt, will jetzt per Defragmentierung und Optimierung das HFS-Plus-Dateisystem von Mac-OS X auf Vordermann bringen.

Ob eine Defragmentierung auf einem Unix-artigen Dateisystem wie unter Mac-OS X Sinn macht, ist unter Fachleuten äußerst umstritten. Denn HFS-Plus unter Panther sorgt im Prinzip selbst dafür, dass die Dateifragmentierung nicht ausufert und mit der Zeit zu Geschwindigkeitsverlusten führt. Auch bei unseren bisherigen Tests entsprechender Tools konnten wir keine Performance-Vorteile durch diese feststellen. Dennoch will das neue Utility iDefrag 1.0 von Coriolis durch Defragmentierung und Optimierung unter Panther dieses nach intensiven Gebrauch etwa von Multimedia-Daten und Spielen wieder schneller und geschmeidiger machen. Auch die so genannte "Hot Zone" (Hot File Clustering/HFC), in der das Apple-Betriebssystem kleine, aber sehr häufig genutzte Dateieinheiten versammelt, will die Applikation für 30 US-Dollar unterstützen. Eins ist sicher: Die Screenshots vom Defragmentierungs-Programmfenster iDefrags sehen beeindruckend aus. Ob auch die Leistungen imponieren , werden wir so bald wie möglich in Macwelt testen.

Info: iDefrag

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