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iFon sorgt in Indien immer noch für Marken-Streit

03.11.2014 | 09:15 Uhr |

Schon letztes Jahr gab es Zoff zwischen Apple und einem Telefonanbieter namens „iFone“. Nun wiederum hat Apple auch in Indien Probleme mit einem Unternehmen, die den Plan verfolgen, ein „iFon“ auf den Markt zu bringen. Hierbei handelt es sich um das Unternehmen iVoice Enterprises Limited.

Eigentlich war der Kampf schon gewonnen, dachte zumindest Apple. Gegen den Plan, das iFon zu veröffentlichen, ging Apple natürlich vor und die marktbeherrschende Situation von Apple schien die Veröffentlichung des Geräts mit dem Zusatz „i“ auch zu verhindern.

Allerdings ruhte dieser „Kampf“ scheinbar nur, weil dem Unternehmen iVoice das Geld ausgegangen ist. Obwohl es mit dem Geld knapp wurde und man scheinbar auf den ersten Blick aufgab, sieht es im Hintergrund ganz anders aus. Das Unternehmen kämpft weiter und hat beim nationalen Berufungsgericht für geistiges Eigentum im Jahr 2013 eine Korrekturpetition eingereicht. Diese Behörde muss nun entscheiden, ob der Eintrag von Apple aus dem indischen Register gelöscht wird.

Ein Urteil gibt es noch nicht, allerdings soll der Antrag schon geprüft worden sein. Da allerdings Apple schon im Jahr 2006 den Namen „iPhone“ auf der Welt verbreitet hat und das Unternehmen iVoice wiederum erst 2007 gegründet wurde, dürfte Apple die Nase weiterhin vorn haben und nicht um ihren Markennamen bangen müssen.

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