Von Christian Möller - 27.07.2010, 17:04

iMac 2010 in vier Varianten

Neue iMacs mit schnelleren Prozessoren

Apple hat die iMac-Produktreihe überarbeitet. Der Core-2-Duo Prozessor ist damit Vergangenheit, alle Modelle kommen mit einem Core i3, i5 oder i7 Chip
Weiterhin gibt es vier Modelle. Einsteiger bekommen für 1199 Euro einen 21,5-Zoll-iMac mit Core i3 Prozessor, der mit 3,06 Gigaherz getaktet ist. Er unterstützt Hyper-Threading. Als Grafikkarte setzt Apple nun auch beim Einsteigermodell auf einen diskreten Chip. Der ATI Radeon HD 4670 kommt zum Einsatz und greift auf 256 MB Video-RAM zurück. Vier Gigabyte Hauptspeicher sind nach wie vor bei allen Modellen Standard. Die Festplatte des Einsteiger-iMac fasst wie beim Vorgänger-Modell 500 Gigabyte. Das Einsteiger-Modell wird im Vergleich zum Vorgänger um moderate 100 Euro teurer.
Der zweite 21,5-Zoll-iMac kostet 1499 Euro - 150 Euro mehr als vorher. Der iMac arbeitet mit ebenfalls mit einem Intel-Core-i3-Prozessor. Er taktet mit 3,2 Gigahertz, ist Turbo-Boost-fähig und unterstützt Hyper-Threading. Dies wäre ein ganz neuer Chip, denn bei Intel steht ein Core i3 mit Turbo-Boost-Funktion derzeit nicht in der Liste. Der iMac ist mit einem ATI-Radeon-HD-5670-Grafikchip ausgestattet der über 512 Megabyte Video-RAM verfügt. Die Festplatte fasst hier ein Terabyte. Optional bekommt man bei dem 21,5-Zoll-Modell nun auch einen Core-i5 Prozessor (Dual Core) mit 3,6 Gigahertz Takt.
Die selben technischen Daten bietet das erste von zwei 27-Zoll-Modellen. Bis auf die Bildschirmgröße sind alle technischen Details identisch zum 21,5-Zöller. Der günstigere 27-Zöller kostet 1699 Euro - 200 Euro mehr als beim Vorgänger.
Das Top-Modell kommt mit einem Core-i5-Quad-Core-Prozessor, der leicht höher getaktet ist, als beim Vorgänger. Die Basisfrequenz liegt nun bei 2,8 Gigahertz. Optional gibt es einen Core i7 mit 2,93 Gigahertz Takt. Als Grafikchip kommt hier ein ATI Radeon HD 5750 zum Einsatz, der auf ein Gigabyte GDDR5-Video-RAM zugreift. Der Grundpreis des Top-Modells liegt bei 1999 Euro. Auch dieses Modell ist im Vergleich zum Vorgänger um 200 Euro teurer geworden.
Alle Core-i3-Chips enthalten einen eigenen Grafikkern. Ob die iMacs diesen Grafkchip benutzen und automatisch auf den diskreten Chip umschalten, sobald mehr Grafikleistung benötigt wird (so wie es bei den Macbook-Pro-Modellen derzeit schon der Fall ist), ist noch unklar.
Den integrierten SD-Kartensteckplatz hat Apple offensichtlich ebenfalls überarbeitet. Er unterstützt nun auch SDXC-Karten.
Info: Apple
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