iMac 2011
Erste Benchmarks der neuen iMacs
Kaum sind neue iMacs im Apple Store, werden sie auf Herz und Nieren geprüft. Die ersten Ergebnisse unserer Kollegen der Macworld: Die neue iMac-Generation ist bis zu 21 Prozent schneller.
Unsere Kollegen der Macworld hatten bereits Gelegenheit, die gestern vorgestellten neuen iMacs auf den Prüfstand zu stellen. Im Testlabor zeigten die Standardkonfigurationen der neuen Modelle mit Quadcore-Prozessoren über die komplette Reihe gegenüber der Vorgängerversion verbesserte Ergebnisse. Das neue Spitzenmodell mit 3,1-GHz-Prozessor habe in der Standardkonfiguration sogar einen extrem aufgemotzten BTO-iMac der letzten Baureihe geschlagen. Im Test Speedmark 6.5 zeige der neue Top-iMac ein um 16 Prozent verbessertes Ergebnis gegenüber dem vorigen Spitzenmodell, im iTunes-Encoding war er gar 22 Prozent schneller.
Der Jahrgang 2011 des iMac hat sich äußerlich kaum verändert.
Die Unterschiede finden sich im Inneren und an der Rückseite bei den Anschlüssen.
Denn hier finden sich jetzt zwei "Thunderbolt"-Anschlüsse. Diese sind gleichzeitig Monitorausgang und ein sehr schneller Peripherieanschluss.
Jeder dieser Stecker bietet einen theoretisch Datendurchsatz von 10Gb/s. Das ist mehr als zehn mal so viel wie bei Firewire 800.
Käufer des neuen iMac können sich zwischen der Magic Mouse und dem Magic Trackpad als Eingabegerät entscheiden.
An dem äußeren Erscheinungsbild hat sich nichts verändert. Es gibt weiterhin ein Modell mit 21,5 Zoll und ein weiteres mit stattlichen 27 Zoll Bildschirmdiagonale.
Auch die Rückseite wird wie zuvor vom gewölbten, matten Alu dominiert.
Ein Option für einen matten, nicht spiegelnden Bildschirm gibt es weiterhin nicht.
Die Lautsprecher der iMacs sitzen unter dem Bildschirm. Hier findet man auch den Zugang zum Arbeitsspeicher.
Der iMac 2011 mit Sandy Bridge und Thunderbolt.
Auch andere Tests zeigten Verbesserungen: Handbrake um 18 Prozent, Cinebench-Grafiktest um 20 Prozent, Cinebench-CPU-Test um 21 Prozent und Mathematica um 16 Prozent. Gegenüber dem BTO-Modell der letzten Baureihe mit 2,93 GHz-Core-i7 war der neue Standard-iMac nur noch um zwei Prozent schneller. Da der BTO-iMac aus dem Sommer 2010 im Gegensatz zur Standardkonfiguration von heute sich auf Hyper-Threading versteht und aus einem physischen Prozessorkern zwei virtuelle machen kann, schlägt er den Nachfolger in Benchmarks, die von mehr Prozessorkernen profitieren. Die kompletten Benchmark-Tabellen finden sich hier.





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