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Neuer iMac: RAM beim kleinen Modell fest verbaut

25.10.2012 | 14:30 Uhr |

Der neue iMac erntet wegen seiner schlanken Linie viel Lob. Doch die neue Bauform geht auf Kosten der Aufrüstbarkeit. Den Arbeitsspeicher können Anwender beim iMac mit 21 Zoll nicht mehr selbst tauschen.

Der iMac geht mit seiner neuen Bauform den Weg des Macbook Air und Macbook Retina: extrem flach gebaut, dafür im Gegenzug für den Nutzer unzugänglich. Beim iMac-Modell mit 21-Zoll-Bildschirm können Besitzer den Arbeitsspeicher nicht mehr aufrüsten. Hier haben Käufer die Wahl zwischen 8 Gigabyte als Serienausstattung und 16 Gigabyte als Kaufoption im Apple Store. Nachträglich lässt sich dies laut Apple nicht ändern.

Anders sieht dies beim größeren Modell mit 27-Zoll-Screen aus: Hier gibt es auf der Rückseite eine Klappe, die dem Besitzer Zugang zu vier RAM-Bänken verschafft und maximal 32 Gigabyte Speicher ermöglicht. Das Gehäuse des neuen iMac-Modells ist um 40 Prozent kleiner als beim Vorgänger. Dafür hat Apple auch das DVD-Laufwerk geopfert. Das Display-Panel ist jetzt direkt mit der Glasscheibe der Gehäusefront verklebt. Wie sich die neue Bauweise auf Reparaturkosten auswirkt, ist derzeit noch nicht bekannt.

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