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iMac 21,5 Zoll Retina soll im Oktober kommen

08.09.2015 | 10:56 Uhr |

Diese Woche dreht sich um neue iPhones und ein neues Apple TV, Macs sind erst wieder später dran. Wohl wie vergangenes Jahr im Oktober.

Das für den morgigen Mittwoch unter dem Motto "Hey Siri, give us a hint!" angesetzte Apple-Event wird wohl nicht das einzige in diesem Jahr bleiben. Nachdem Intel im August seine neuen Skylake-Prozessoren heruasgebracht hat und auf der IFA ausch schon erste Geräte zu sehen waren, wird Apple noch vor Jahresende seine Macs überarbeiten, vor allem die Desktop-Macs. Ein Jahr nach Vorstellung des iMac Retina 27 Zoll im Oktober (sic!) soll nun ein weiterer iMac ein hochauflösendes Display bekommen. Die in der Regel gut informierten Kollegen von 9to5Mac nennen nun einen Termin für die Aktualisierung des iMac: Ein Retina-Modell mit 21,5-Zoll-Monitor soll demnach Ende Oktober vorgestellt werden und ab November in den Handel kommen. Die Auflösung soll 4096 mal 2304 Pixel betragen, die Pixeldichte ist mit 218,6 pro Zoll sogar etwas höher als beim 27-Zöller.

Vor einem Jahr hatte Apple auf dem Event auch neue iPads gezeigt, ein noch dünneres iPad Air 2 und ein verbessertes iPad Mini 3 . Da am 9. September aller Voraussicht nach sich die Keynote ausführlich um iPhone und Apple TV drehen wird, könnten Neuheiten zum iPad entgegen einiger Erwartungen dann erst zu einem anderen Zeitpunkt erfolgen. Schon länger ist die Rede von einem iPad Pro mit 12-Zoll-Dispaly, das sich vor allem an Kunden in Unternehmen richten soll. Angeblich wird Apple das iPad Air 2 unverändert lassen, das iPad Mini aber in Sachen Design und Technik an das 9,7-Zoll-Modell anpassen.

Zwar scheinen Apples Ingenieure mit der Entwicklung von OS X 10.11 El Capitan schon recht weit zu sein, das neue Betriebssystem für den Mac ist aber nach wie vor für den Herbst erwartet. Im Vorjahr gab Apple ebenfalls im Oktober den Startschuss zum Download von OS X 10.10 Yosemite, wenige Tage nach der iMac- und iPad-Keynote. Das könnte in diesem Jahr genauso der Fall sein.

Ein iMac mit 21,5-Zoll-Retina-Display würde gewiss nicht das Ende für den iMac 21,5 Zoll in Standardauflösung bedeuten. Auf den Preis des neuen Desktop-Rechners darf man aber gespannt sein. Der 27-Zöller kam im vergangene Herbst für nur auf den ersten Blick teure 2.600 Euro auf den Markt, denn schließlich hatten andere Hersteller allein für ein vergleichbares Display einen Preis dieser Größenordnung aufgerufen. Im Frühsommer ergänzte Apple sein Angebot mit einem etwas günstigeren und leicht abgespeckten (Festplatte statt Fusion Drive, geringere Taktrate) Modell für 2.300 Euro . Der 27er in Standardauflösung kostet nur noch 200 Euro weniger. Derzeit verlangt Apple für die iMacs mit 21.5-Zoll-Bildschirm 1.500 und 1.700 Euro, ein deutlich in der Prozessoreistung reduziertes Modell kostet 1.250 Euro.


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