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iMac G5-Test Weblink Ausgabe 11/04

28.09.2004 | 11:47 Uhr |

Lesen sie den vollständigen Test in Ausgabe 11/04 der Macwelt

Macbidouille iMac G5 128/64 Bit-Bus-Checker

Was bringt der 128-Bit-Speicher?

Benchmarks 2: VST-Plugins, PDF-Export, Photoshop, Dateien kopieren, TFT-HelligkeitBenchmarks 3: Final Cut Pro, Terragen, Gaston, XbenchUm die Leistung zu vergleichen ließen wir unsere Benchmarks mit einem 512-MB-Modul (64-Bit-Bus) und zwei 256-MB-Modulen (128-Bit-Bus) laufen. Natürlich bringt der Speicherbus nur in Programmen etwas, in denen der Speicherdurchsatz wichtig ist. Tests die vom breiteren Bus nicht oder nur irrelevant wenig profitieren sind MP3-Encoding, DVD/MPEG2-Encoding, Unreal Tournament (Flyby und Botmatch), Cinebench (Render und OpenGL), Terragen und Gaston. Messbar ist ein Unterschied bei den VST-Plugins (ein Plugin oder 1,7% mehr) und beim PDF-Export (über eine Sekunde oder 4,3% besser). Sehr deutlich ist der Unterschied in Photoshop (7 Sekunden oder 11,8% schneller), Final Cut Pro (19 Sekunden oder 9,7% besser) und Dateien kopieren (1,8 Sekunden / 8,9% besser bei grossen Dateien, 0,9 Sekunden / 8,8% bei kleinen). Am deutlichsten ist der Unterschied natürlich bei reinen Speicherdurchsatztests: Im Xbench-Gesamt-Speichertest messen wir 30,5 Xbench-Punkte oder 13,1% mehr, im Stream-Subtest sogar 21% mehr.
Bei Final Cut Pro ist der Unterschied also fast so groß wie die Leistungsdifferenz zwischen einem 1,6 GHz G5-iMac und einem 1,8 GHz G5-iMac, bei Photoshop ist der Unterschied sogar größer.
Der iMac G5 hat im Gegensatz zu seinem großen Bruder einen Frontsidebus durch den weniger Daten passen. Ein Powermac G5 1.6 GHz mit einem halb so schnellen Frontsidebus kann pro Sekunde 6,4 Gigabyte (3,2 Gigabyte in beide Richtungen) brutto über den Bus schicken, ein Powermac G5 1.8 GHz bringt es auf 7,2 Gigabyte/s. Der iMac G5 hingegen schafft mit seinem nur ein Drittel schnellen Frontsidebus in der 1,6 GHz-Version 4,3 GByte/s und mit 1,8 GHz 4,8 GByte/s brutto (pro Richtung jeweils die Hälfte). Da Dual-Channel DDR400-RAM allerdings 6,4 GByte/s liefern kann und zusätzlich noch der Frontsidebus-Overhead abgezogen werden muss ist der Nutzen mit 128 Bit breitem Dual-Channel-RAM hier nicht so groß wie beim Powermac G5 - weswegen Apple beim iMac G5 wohl auch alternativ die Single-Channel 64-Bit-Speicherbestückung mit 3,2 GByte/s anbietet.

Lautheit-Messungen des 20-Zoll-iMac G5

In unserer Messkammer schlägt sich der 20-Zoll-iMac G5 sehr gut: Im Leerlaufbetrieb ist er mit 0,4 sone und 24 dezibel auf demselben Niveau wie ein G4-iMac, welcher bei Dezibel allerdings etwas besser abschneidet (20,9 dB). Zum Vergleich ein Dual 1.8 GHz G5: 1,4 Sone und 31,2 dB. 1,25 GHz eMac: 1,4 Sone, 34,4 dB. Beim DVD-Spielen ist der iMac G5 unwesentlich lauter (0,5 sone/24,6 dB) als im Leerlaufbetrieb, erst beim CD-Importieren mit voller Geschwindigkeit wird der Rechner hörbar: 1,8 Sone und 33,1 dB, was in etwa so laut ist wie ein Dual 2 GHz G5 im Leerlaufbetrieb (1,5 Sone, 33.1 dB).

Nur mit maximaler Lüfterdrehzahl wird der G5-iMac richtig laut, wenn auch nicht ganz so laut wie der G5-Tower: 5,0 sone und 48,3 dB müssen unsere Ohren ertragen. Es ist allerdings wichtig anzumerken, dass diese Messung im System-Auswahlmenü stattfindet. Hier drehen die Lüfter immer mit Maximum, da die Lüftersteuerung des Betriebssystems noch nicht geladen ist. Im normalen Desktopbetrieb konnten wir die Lüfter selbst mit den härtesten Benchmarks nicht dazu provozieren derart laut aufzudrehen.

Eine Lärm-Messung des 17-Zoll-iMacs werden wir bei Verfügbarkeit des Austauschnetzteils hier veröffentlichen.

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